SPD lädt zum Dialog über Kinder- und Jugendpartizipation in der Stadt Herford

Herford. Ähnlich dem Bürger-Dialog der SPD im Bund möchte die SPD Herford in einen Dialog mit Vertretern der Jugendzentren, der Schulen und der Wohlfahrtsverbände treten um mit ihnen über Kinder- und Jugendpartizipation in der Stadt Herford zu sprechen.

„Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Prozessen beschäftigt uns schon länger. In Herford sind auch schon viele verschiedene Projekte angestoßen worden“, so Pascal Kuhfus, der Vorsitzender der Herforder Jusos, der Jugendorganisation der SPD.

Die Jusos und die SPD Herford wollen nun gemeinsam mit Betroffenen und Interessierten ein Konzept für eine funktionierende Kinder- und Jugendpartizipation in Herford erarbeiten, welches Teil des Wahlprogrammes der SPD zur Kommunalwahl 2014 werden soll.

„Wir laden alle Interessierten am Freitag, den 23. November von 18 bis 20 Uhr in das Jugendzentrum „Die 9“, Auf der Freiheit 9, 32051 Herford, ein mit uns zu diskutieren“, so Christa Kollmeier, SPD-Stadtverbandsvorsitzende.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht zwingend notwendig, wäre aber erwünscht. Anmeldungen unter info@julian-frohloff.de.

Die derzeitige Situation der Kinder- und Jugendpartizipation in Herford wird Sozialdezernent Dr. Robra in Form eines kurzen Impules erläutern. Gemeinsam mit dem stellv. Bürgermeister Andreas Rödel und dem Jugendhilfeausschussvorsitzenden Horst Heining steht er auf dem Podium als Diskutant zur Verfügung.

Gemeinsam für Vielfalt – Löhne gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus

Löhne. In Löhne hat vor einiger Zeit die selbsternannte Justizopferhilfe (JOH) NRW ein Büro eröffnet. Das Büro leistet Pseudo-Beratung für Menschen, die sich über die Rechtmäßigkeit staatlichen Handelns informieren wollen. Die JOH verleugnet das Bestehen der Bundesrepublik Deutschland und des Grundgesetzes.

Sie beruft sich samt selbst gebastelten Ausweisen auf ihren eigenen Fantasiestaat „Germanitien“, der so viel völkerrechtliche Anerkennung wie das Nimmerland genießt. Die Neue Westfälische berichtete hierüber im Interview mit einem namhaften Verfassungsrechtler.

Als wären diese absurden Ideen allein nicht bereits genug, die Akteure der JOH sind obendrein rechtsextrem motiviert. Hierfür sprechen Fakten. Die wenigsten Neonazis tragen Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel. Über die Links auf der Homepage und die Vergangenheit der führenden Mitglieder, lassen sich Verbindungen zur rechten Szene herstellen. ExpertInnen warnten bereits in der Presse.

AnhängerInnen der JOH scheitern währenddessen kläglich an dem Versuch, ihr Verhalten durch fadenscheinige Gründe zu rechtfertigen. Denn wer sollte ihnen glauben schenken? Peter Pan?

Zugegeben die JOH ist sehr einfältig, wir hingegen sind vielfältig:

Wer sind wir?
Wir sind ein offener Zusammenschluss, der Widerstand gegen die JOH und jegliches rechtsextremes Gedankengut in Löhne leistet. Auf Initiative junger Demokratinnen und Demokraten haben wir uns am 27.08.2012 zusammengeschlossen.

Was machen wir?
1. Ganz entscheidend klarmachen, dass die JOH und andere Rechtsextreme in Löhne unerwünscht sind!

2. Als breites Aktionsbündnis eine menschenfreundliche, lebensfrohe, aktive und mutige Gemeinde repräsentieren!

3. Zur Meinungsbildung beitragen und erreichen, dass jede Einwohnerin und jeder Einwohner seine eigene Position zum Thema beziehen kann.

Warum ist unsere Arbeit notwendig?
Die Vergangenheit und auch jüngste Ereignisse haben gezeigt, dass Wegschauen die Falschen schützt. Neonazis sollen sich weder in Löhne noch irgendwo anders geduldet fühlen.

Wie kann ich mitmachen?
Ob als Einzelpersonen oder Gruppe (Verein, Organisation, Partei etc.), die demokratische und menschenrechtliche Prinzipien teilt, könnt ihr jederzeit dabei sein.

Demo: Gemeinsam für Vielfalt- Löhne gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus

Fr. 28.09.2012 18 Uhr
Route: Vorplatz der Werretalhalle – Festplatz in Löhne

Was kann ich sonst noch tun?
Informiere dich (z.B. im Internet, hier kannst du auch die Presseberichte nachschlagen*) und trete in Diskussion. Mache Freunde, Nachbarn oder Arbeitskollegen auf das Thema aufmerksam. Misch dich ein, wenn rechter Gedankenmüll in deiner Gegenwart verharmlost wird.

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Parteijugenden rocken

Die Band
Die Band „Death but still Breathing“ beschließt den Abend im Jugendzentrum „Die 9“ mit dröhnendem Gitarrengewitter. |FOTO: RALF BITTNER

Drei Bands locken 120 Fans zum gemeinsamen Konzert ins Jugendzentrum „Die 9“

VON RALF BITTNER

Herford. „Politik ist mehr als alltäglicher Streit um Kleinigkeiten“, beschreibt Meshut Cakar von der Linksjugend „Solid“ die Idee hinter dem Festival „Raise Your Voice“, das seine Gruppe gemeinsam mit den Jusos, Grüner Jugend und den Jungen Piraten im Jugendzentrum die 9 organisiert hatte.

„Die Idee kam vom Piraten Hannes Gesmann“, sagt Juso Pascal Kuhfus, sei aber bei allen vier Organisationen einhellig begrüßt worden: „Die Jugendlichen sollen sehen, dass es bei uns nicht nur um trockene Themen geht.“ Im JZ „die 9“ stand jedenfalls die Musik im Mittelpunkt.

Neben den Bielefeldern „Jacks&Jokers“ standen mit „Five Seasons“ und „Dead but still breathing“ zwei lokale Bands auf der Bühne. Die ebenfalls angekündigten „Jiggy & die Müsligang“ mussten ihren Auftritt absagen, weil sie kein Auto hatten.

Die anderen Bands präsentierten sich professionell und brachten die mehr als 120 Zuhörer beim ersten Rock-Konzert in dem Jugendzentrum seit Übernahme durch die AWO zum Tanzen. Wer die Bands noch einmal erleben möchte, hat dazu am Freitag, 14. September, beim Kultur- Festival im Friedrichs-Gymnasium Gelegenheit, dann mit Verstärkung durch Joschka Brings.

© Neue Westfälische, 11.09.2012

Impressionen vom Fußballspiel Jusos/SPD – Lebenshilfe Herford

Herford. Am Sa. 08.09.2012 fand das alljährliche Fußballspiel der Herforder Jusos und der SPD gegen die Lebenshilfe Herford auf deren Sportplatz an der Ackerstraße statt.
Nach einem nervenaufreibenden Spiel hatte die Mannschaft der Lebenshilfe im 7-Meter Schießen schlussendlich die Nase vorn.
Herzlichen Glückwunsch!

Hier einige Impressionen vom Spiel:

Raise your voice – Herforder Jungpolitiker laden ins JZ „Die 9“

Herford. Die Jungsozialisten/innen in der SPD Herford veranstalten gemeinsam mit der Grünen Jugend Herford, den Jungen Piraten Herford sowie der solid Linksjugend Herford ein gemeinsames Konzert unter dem Titel „Raise your voice“. Dieses findet am 7. September ab 18:00 Uhr im Jugendzentrum „Die 9“, Auf der Freiheit 9, 32052 Herford statt.

„Ihr sollt in eurem Leben immer oben mitschwimmen“ –
SPD schließt Projekt „5 unter 25“ ab

Projektabschluss 5 unter 25Projektteilnehmer und Projektleitung blicken gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Stefan Schwartze auf das Ende des Projektes „5 unter 25“. Von links: Julian Frohloff (Projektleitung), Panagiota Pappa, Jan Rolfes, Vanessa Pohl, Lennart Domnick, Moritz Mesterheide, Ann Christin Klute (Projektleitung), Jannik Meyer, Lilli Wede, Sandra Kuhfus, Bastian Steinhagen, Moritz Tanner, Daniel Moradi-Kahlou, Jan Seewald, Ste-fan Schwartze (Kreisvorsitzender), Patrick Bruns, Benjamin Moradi-Kahlou und Enes Akdeniz. Es fehlt Jan-Philipp Schnier aus der Projektleitung.

Mit Quietscheentchen, roten Nelken, Urkunden und Geschenken endet das Projekt „5 unter 25“. „Ihr sollt im Laufe eures Lebens immer oben mitschwimmen, wie diese Enten im Wasser“, war dabei der Wunsch der Projektleitung, bestehend aus Ann Christin Klute aus Enger, dem Bünder Jan-Philipp Schnier und dem Herforder Julian Frohloff, mit dem sie die Teilnehmer ins Freie und letzten Endes auch in die SPD entließen.

15 Jugendliche erlebten ein halbes Jahr Politik in der SPD. In den vergangenen fünf Monaten organisierte die SPD gemeinsam mit ihrer Jugendorganisation, den Jusos, verschiedene Kamingespräche, Seminare und Fahrten. Ein Höhepunkt war das Kamingespräch mit der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Februar und die Fahrt nach Berlin Anfang Mai.

„Mir hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht, wir könnten ruhig noch fünf Monate dranhängen“, so der 19-jährige Lennart Domnick aus Vlotho. Ebenso begeistert ist die 15-jährige Sandra Kuhfus aus Herford: „An dem Projekt gibt es nichts zu bemängeln; es war super organisiert und ich habe einen Einblick in die Politik bekommen.“ Neben den vielen lobenden Worten bedankten sich die Teilnehmer bei der dreiköpfigen Projektleitung auch mit verschiedenen symbolischen Fotos, die im Laufe des Projekts gemacht worden waren.

Zum Abschluss des Projektes erhielten die Teilnehmer von dem SPD-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze Urkunden, die von der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft persönlich unterzeichnet sind. Dazu gab es für jeden eine rote Nelke und eine rote Quietscheente.

Für die SPD hat das Projekt einen positiven Abschluss gefunden. Jugendliche konnten nun einmal hautnah Politik auf allen Ebenen erfahren und erleben. Sieben Teilnehmer bleiben der SPD dauerhaft erhalten, da sie sich für eine Mitgliedschaft entschieden haben. Die sechs weiteren wollen es sich noch überlegen, werden aber weiterhin bei den Jusos mitarbeiten und so ihren Einblick noch vertiefen.