Archive November 2009

Das sach auch man…

Sattelbezüge Juso

Ne Demo? Hinnak hat mitgemischt, damals, 1968. „Weg mit . . .“ „Nieder mit . . .“, skandierte er gegen den Vietnamkrieg und den Imperialismus überhaupt.

Studiengebühren haben ihn damals nicht interessiert. Heute sind sie ein gesamtgesellschaftliches Thema. Hinnak hat einen hinter(n)gründigen Protest dagegen entdeckt: Auf einem Juso-roten Fahrradsattel-Überzieher steht „Studiengebühren sind für’n Arsch“.

Solch eine praktisch-provokante Politik findet

. . . Hinnak prima

Artikel Neue Westfälische 05.11.09

Schön, dass auch noch Wochen nach der Bundestagswahl die von der Juso-AG Herford und der SPD-Herford verteilten Sattelbezüge in Umlauf sind.

Mehr Treffpunkte im Freien

Konzeptplan der Jusos sieht weitere Skater-Anlage vor

Jusos Herford

Herford (bex). Die Jusos haben ein Herz für Skater. In ihrem jetzt vorgelegten »Konzeptplan zur Verbesserung von Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in Herford« fordern die Jungsozialisten eine Renovierung und Erweiterung der Skater-Anlage am VfL-Heim an der Werrestraße. Auf dem kleinen Fußballplatz an der Maiwiese sollen zudem wieder die Tore aufgestellt werden, die dort nach Erdbauarbeiten entfernt worden waren. Auch die Schaffung ganz neuer Freizeitflächen schlagen die Jusos vor: Zusätzlich zum Platz am VfL-Heim und dem geplanten Skater-Park Im kleinen Felde sollte stadtnah eine weitere Skater- oder BMX-Anlage entstehen.
Mögliche Standorte seien der Aawiesenpark oder der Bereich rund ums Stadion. Eine Kooperation mit Sportvereinen oder Unternehmen könnte bei der Finanzierung (15 000 bis 25 000 Euro) helfen. Orientiert am Vorbild Linnenbauerplatz wünschen sich die Jusos weitere Aufenthaltsflächen »ohne Konsumzwang« für Jugendliche. Eine Möglichkeit sei die Aufstellung von einfachen Sitzbänken auf dem Amselplatz. »Dabei ist natürlich im Vorfeld eine Lärmbelästigung zu prüfen, jedoch sollte auch im Zuge der Generationengerechtigkeit nicht jegliche Möglichkeit der Freizeitgestaltung im Freien unmöglich gemacht werden«, heißt es im Konzeptplan. Die Verwaltung solle alle Vorschläge prüfen und den Fraktionen zur Beratung zur Verfügung stellen.

Herforder Kreisblatt Artikel vom 04.11.2009

Frohloffs Woche 26.10. – 01.11.09

Julian FrohloffDiese Woche hat mich vor allem der Start meiner ersten Legislaturperiode bewegt. Am Montag hat sich die SPD-Ratsfraktion im Rat der Stadt Herford konstituiert. Ich wurde von meinen Fraktionskollegen und Fraktionskolleginnen in den Schul- und in den Jugendhilfeausschuss entsandt.

Am Freitag war es dann zwei Monate nach der Kommunalwahl endlich soweit, dass sich der Rat der Stadt Herford konstituieren konnte. Gegen 14 Uhr traf sich unsere Fraktion noch mal zur Vorbesprechung und um 15 Uhr begann ein Gottesdienst zur neuen Legislaturperiode in der Münsterkirche. Nach einen kurzen Foto für die Presse betrat ich dann um 16 Uhr zum ersten mal als Ratsherr den großen Sitzungssaal des Rathauses. Nach ca. 3 Stunden war meine erste Ratssitzung dann auch beendet. Der Bürgermeister und die Ratsmitglieder wurden verpflichtet, die Ausschüsse gebildet und besetzt. Als wichtige Entscheidung stand noch die Zustimmung zum Bebauungsplan des Kaufhof-Areals. Nun ist der Weg für die Bagger frei.

Zu erwähnen ist noch die Veröffentlichung eines Konzeptplanes zur Verbesserung von Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in Herford und die Gründungsversammlung der Initiative für Bildung & Jugend.

Bundespolitisch fällt mir da noch der Fehlstart der neuen Bundesregierung ein. 11 Mitglieder der schwarzgelben Mehrheit stimmten nicht für Angela Merkel als Bundeskanzlerin. Auch unser neue Minister für Entwicklung Niebel machte auf sich aufmerksam, als er angekündigt hat die Entwicklungshilfe für China zu streichen. Natürlich muss die Entwicklungshilfe immer wieder überdacht werden, jedoch brauchen einige Regionen in China immer noch die Hilfe der internationalen Gemeinschaft. Abschließend bleibt da nur so zu sagen, was soll man von einem Minister erwarten der vor der Wahl sein jetziges Ministerium abschaffen wollte.