Archive September 2010

Jusos holen dritten Platz in Elverdissen

(hintere Reihe von links) Julian Frohloff (Vorsitzender & Ratsmitglied), Karl Büter, Philip Schneider, Ulrich Schunk, David Heuser & Horst-Walter Laege | (vorne von links) Alexander Sturm, Pascal Kuhfus, Mehdi Dirani, Torben Koch & Vahit Uyar

(hintere Reihe von links) Julian Frohloff (Vorsitzender & Ratsmitglied), Karl Büter, Philip Schneider, Ulrich Schunk, David Heuser & Horst-Walter Laege | (vorne von links) Alexander Sturm, Pascal Kuhfus, Mehdi Dirani, Torben Koch & Vahit Uyar

Beim Betriebsmannschaftsturnier des TV Elverdissen auf dem alten Sportplatz an der Elverdisserstraße holten die Herforder Jusos den dritten Platz. Während der Gruppenphase setzten sich die Jusos auf dem Kleinfeld mit 1:0 gegen Humanda, 2:1 gegen Schaper und 3:2 gegen Hennis Hütte durch. Nur gegen die Mannschaft der Firma Wehmhöner musste mann sich mit einen Gegentor geschlagen geben. Im letzten nervenaufreibenden Spiel ging es dann um Platz 3. Im Spiel konnten sich weder die Jusos mit ihrem schnellen Stürmern und der guten Verteidigung noch die Mannschaft des Löschzuges der Feuerwehr Elverdissen durchsetzen. Im folgenden 9-Meter-Schießen setzten sich die Herforder Jungsozialisten dann dank ihrer Torwarts Vahit Uyar mit 4:3 durch und gewannen das Spiel um Platz 3.

„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs“, so der Vorsitzende Julian Frohloff und fügt hinzu: „Mit dem Ergebnis hätte ich nach der Niederlage beim letzten Turnier in Herringhausen um den Bürgermeisterpokal nicht gerechnet, aber die Jungs haben viel trainiert und haben heute eine gute Leistung abgegeben.“ Die Mannschaft der Jungsozialisten trat beim Turnier für ihre Mutterpartei der SPD an und vertrat vor auch den SPD-Ortsverein von dem sie tatkräftig unterstützt wurden.

Ausbeutungsplatz ausgeschrieben….

Saubermachen ist an sich nichts Schlimmes und es gehört dazu seinen Arbeitsplatz sauber zu halten. In welchem Maße ist die Entscheidung des Arbeitgebers. Die Kinder des Chefs vom Kindergarten nach Haus zu bringen ist schon eine ganz andere Sache…

Harte Arbeit, permanent viele Überstunden, ein oftmals rauer Umgangston und der Eindruck, als billige Arbeitskraft ausgenutzt zu werden, diese Umstände sorgen bei Auszubildenden im Hotel- und Gaststättengewerbe für großen Unmut. Im Gesamtranking der 25 meistgewählten Ausbildungsberufe im DGB-Ausbildungsreport belegen die Ausbildungen zum Hotelfachmann/-frau und zum Restaurantfachmann/-frau die letzten beiden Plätze. Auf Platz eins des Rankings liegt die Ausbildung zum/zur IndustriemechanikerIn.

Ein angehender Maurer, der sich im dritten Lehrjahr befindet, schildert im Rahmen des diesjährigen Ausbildungsberichts zum Beispiel: “Entweder schrubben wir Lehrlinge den Hof, machen Gartenarbeiten oder schippen Schnee.” Erst einmal habe er während seiner Ausbildung auch gemauert. Laut Umfrage aber kein Einzelfall, jeder zehnte Azubi klagt darüber, dass häufig oder gar täglich solche fachfremden Arbeiten erledigt werden müssen. Besonders oft betroffen sind davon Friseure und Kfz-Mechaniker, bei denen fast jeder Dritte beziehungsweise jeder Vierte Arbeiten verrichten muss, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Auch in anderen Branchen werden Azubis gern als günstige Arbeitskräfte genutzt. Insgesamt gaben 40,2 Prozent aller befragten Auszubildenden an, regelmäßig Überstunden zu leisten. 2009 waren es 42 Prozent gewesen. Köche in Ausbildung müssen durchschnittlich zehn Überstunden pro Woche ableisten, Hotel- und Restaurantfachleute mehr als acht Stunden. Dies scheint aber noch nicht genug für die Regierung zu sein. Zusätzlich zu der unbefriedigenden Situation in diesen Ausbildungsberufen plant die Bundesregierung „Ausbildungshemmnisse im Gastgewerbe“ durch ein „flexibleres Jugendarbeitsschutzgesetz“ abzubauen. Im Klartext: Das Jugendarbeitsschutzgesetz soll gelockert werden, um beispielsweise die Arbeitszeiten von minderjährigen Auszubildenden im Hotel- und Gaststättengewerbe bis in die Nachtstunden zu erweitern.

Ein Skandal!!! www.haende-weg.de

Der Artikel wurde dem Blog des Juso-Bundesverbands entnommen (link). Die Autorin ist Sandra Sabrina Groß.

Stiftung für Flucht, Vertreibung und Versöhnung auflösen!

Zur neusten Aussage Erika Steinbachs erklärt der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt:

Wieder mal lässt Erika Steinbach ihrer Gesinnung freien Lauf. Mit ihrer Behauptung, dass „Polen bereits im März 1939 mobil gemacht hat“, relativiert sie mal wieder die deutsche Kriegsschuld. Gemeinsam mit ihren BdV-Vertretern im Stiftungsrat zeigt sie deutlich wofür der BdV nicht steht: Versöhnung!

Angela Merkel hat einen schlimmen Fehler begangen, als sie sich von Erika Steinbach die weiteren Sitze für den BdV hat abpressen lassen. Natürlich muss die CDU sich jetzt deutlich von Erika Steinbach distanzieren, doch das reicht nicht aus.

Nachdem bereits mehrere Wissenschaftler und nun der Zentralrat der Juden aus der Stiftung gejagt wurden, ist sie mit den beiden BdV-Vertretern nur noch die Plattform für Geschichtsrevisionismus. Damit ist die Stiftung endgültig in der jetzigen Besetzung gescheitert! Wenn der Stiftungsrat nicht ohne BdV-Vertreter neu besetzt wird, sollte man die Stiftung lieber auflösen, um dem BdV endlich seine Plattform zu entziehen. Für die weitere Versöhnung zwischen Deutschland und Polen wäre das ein wichtiges Signal!

MEHR FREIHEIT WAGEN!

Anlässlich der Großdemonstration „Freiheit statt Angst“ am 11. September 2010 in Berlin erklären Björn Böhning, Mitglied des SPD-Parteivorstands und Leiter des SPD-Gesprächskreises „Netzpolitik und digitale Gesellschaft“, und der Juso-Bundesvorsitzende, Sascha Vogt:

Wir fordern einen weitreichenden Datenschutz. Die Überwachungsmaßnahmen durch Staat und Wirtschaft müssen abgebaut, die bestehenden Überwachungsbefugnisse überprüft und die Meinungsfreiheit geschützt werden. Der freie Meinungs- und Informationsaustausch muss auch im Internet gewährleistet werden. Wir setzen uns dieses Jahr vor allem für Informationsfreiheit, den Arbeitnehmerdatenschutz sowie mehr Bürgerrechte auch bei der Verbrechensbekämpfung ein. Netzneutralität muss auch in Zukunft sichergestellt und jedem Menschen der Zugang zum Internet ermöglicht werden.

Deshalb sind wir auch als Teil des Bündnisses auf der Demonstration „Freiheit statt Angst” mit einem eigenen Wagen präsent.

Veith Lemmen ist neuer Landesvorsitzender der NRW Jusos!

Veith Lemmen, Landesvorsitzender der NRW Jusos

Veith Lemmen, Landesvorsitzender der NRW Jusos

Die Delegierten der Landeskonferenz in Bielefeld wählten den 26-jährigen mit 85,2% der Stimmen. In seiner Antrittsrede warb Lemmen für eine linke Politik und zügige Reformen für ein gerechtes und sozialeres Bildungssystem in NRW:

„Ich bedanke mich für das große Vertrauen der Delegierten und freue mich, gemeinsam mit dem gesamten Verband die kommenden Aufgaben angehen zu dürfen.

Wir müssen endlich allen Jugendlichen in unserem Land die gleichen Chancen auf Bildung, sozialen Aufstieg und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Wir brauchen einen besseren Schutz und mehr Rechte für Auszubildende und PraktikantInnen. Hierbei setzen wir auch auf den intensiven Dialog mit Gewerkschaften, NGOs und anderen Jugendorganisationen.

Wir freuen uns darauf, in einem offenen und kritischen Dialog mit der SPD den Politikwechsel in NRW umzusetzen und werden dieses Land gemeinsam sozialer und gerechter machen. Dafür kämpfen wir!“

Dokumente:
Neuer Landesvorstand der NRW Jusos

Berichte:

Neue Westfälische

T-Online

WDR Studio Bielefeld