Archive November 2010

Michael Groschek: Parteitag der Inhaltsleere

Zum Landesparteitag der CDU-NRW erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

„Auf ihrem Landesparteitag in Bonn offenbarte die CDU-NRW eine erschreckende Inhaltsleere. Sowohl in der Rede von Angela Merkel als auch in der Rede von Norbert Röttgen fehlte von Visionen und politischen Konzepten jede Spur. Der neue Landesvorsitzende nahm zu keinem landespolitischen Thema konkret Stellung.

Heißer Herbst gegen soziale Kälte!

Wir wollen einen grundlegenden Paradigmenwechsel und fordern die sofortige Abkehr von der unsozialen Sparpolitik der Bundesregierung.

Daher werden wir NRW Jusos unter dem Motto "Gemeinsam für ein gutes Leben – Gerecht geht anders – für einen Kurswechsel in Berlin" morgen in Dortmund, gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen von den Gewerkschaften, auf die Straße gehen.

Mehr Treffpunkte, bitte sehr

Gruppenbild zum Juko-Abschluss: Claudia Griese (hi.) stellte die Ergebnisse des Jugendkongresses 2010 dem stellvertretenden Bürgermeister Andreas Rödel (sitzend, 2. v.r.) und Julian Frohloff (SPD-Ratsmitglied, li. daneben) vor. FOTO: RALF BITTNER

SJD – „Die Falken“ organisieren Jugendkongress und stellen Ergebnisse vor

VON RALF BITTNER
Herford. Im Sommer trugen Mitarbeiter der Sozialistischen Jugend Deutschlands (SJD) – „Die Falken“ – zusammen, was sich Kinder und Jugendliche von der Stadt wünschen. Ziel war es, ihnen eine Stimme zu geben. Beim abschließenden Jugendkongress (Juko) 2010 im Jugendzentrum „die 9“ überreichten die Anwesenden die Ergebnisse an den stellvertretenden Bürgermeister Andreas Rödel und SPD-Ratsmitglied Julian Frohloff.

Ein Thema, dass an allen Stationen der Falken-Aktion – Glumke, Sattlerweg, Linnenbauerplatz, Nordstadt, Aawiesenpark, Werregärten und Skaterplatz Werrestraße – angesprochen wurde, war der Wunsch nach Raum, um etwas gemeinsam unternehmen zu können. Relativ schnell ließen sich wohl wetterfeste Unterstände bauen, so Claudia Griese, die die Aktion für die Falken koordinierte. „Die müssten gar nicht größer sein als ein Wartehaus an einer Bushaltestelle, und ein Tisch wäre schon Luxus.“ Wichtig ist den Befragten, dass die Treffpunkte nah an den Wohnquartieren sind. Utopischer klingt da schon der Vorschlag, leerstehende Wohnungen als Treffpunkte zu nutzen, wo Senioren die Aufsicht führen oder Hausaufgabenhilfe geben könnten.

Wichtig ist den Falken, dass in der Zukunft Wege gefunden werden, wie Mitsprachemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der Lokalpolitik verankert werden können. „Wichtig ist dabei die Kontinuität“, so Griese.

Rödel und Frohloff sehen gute Chancen, dass die Mitbestimmung künftig im Jugendförderplan festgeschrieben wird. Der Juko könnte ein Beispiel sein, wie diese Mitbestimmung aussehen könnte.

Beide Politiker glauben, dass alle Ratsfraktionen den Vorschlägen grundsätzlich offen gegenüberstehen und wollen sich dafür einsetzen, dass das Projekt Juko und die Ergebnisse im Jugendhilfeausschuss vorgestellt werden können.

© 2010 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Mittwoch 10. November 2010

CDU und FDP wollen die soziale Spaltung der Gesellschaft

CDU und FDP trommeln in NRW weiterhin für Studiengebühren und freuen sich über Elite-Stipendien-Programme. Dabei lassen sie völlig außer Acht, dass die meisten Studierwilligen keinen Goldesel besitzen. Statt eine freie und gute Bildung für alle anzustreben, betreiben sie Klientelpolitik auf dem Rücken der Mehrheit der Bevölkerung.

Ausbildungsplätze schaffen! Ausbeutung stoppen!

Die schwarz-gelbe Landesregierung hinterlässt jungen Menschen Ausbildungsbedingungen, die dringend verbessert werden müssen. Gute Bildung und Ausbildung sind essentiell für eine lebenswerte Gesellschaft – hier muss die rot-grüne Landesregierung schnell handeln.

Junge Frauen und Männer, die versuchen einen Einstieg in das Berufsleben zu finden, haben eine Vielzahl von Herausforderungen zu meistern: Die Umstellung von einem „schulischen-Leben“ hin zur Erwerbsarbeit. Das Finden einer geeigneten Berufsausbildungsstelle. Die Bewerbung auf einen der begehrten Plätze. Doch selbst, wer einen Ausbildungsplatz ergattert, muss oft viele Kröten schlucken, um diesen nicht gleich wieder zu verlieren. Somit ist es für Auszubildende auch besonders schwer, sich gegen eventuelle Missstände im Betrieb zu verteidigen.