Integration á la CDU

http://deutschelobby.wordpress.com/2009/08/27/koln-peter-kurth-cdu-ob-kandidat-wir-brauchen-viel-mehr-turkische-polizisten-lehrer-und-richter/

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Christian Wulff (CDU) hat in Niedersachsen die türkischstämmige Aygül Özkan (CDU) zur Integrationsministerin ernannt. Nun prahlt die CDU, sie sei die Partei, die am meisten für Integration tue. So sagt NRWs Integrationsminister Laschet (CDU): „Solch echten Aufstieg in ein hohes Staatsamt gibt es nur mit der CDU.“
Abgesehen davon, dass im dreigliedrigen Schulsytem die meisten Migranten auf das Abstellgleis Hauptschule geschickt werden (der Migrantenanteil ist dort dürchschnittlich 10 mal höher als an Gymnasien), sämtliche Hürden zur deutschen Staatsbürgerschaft von der CDU kommen etc.: wer es trotzdem zu einem odentlichen Schulabschluss schafft und sich für ein Amt eignet, wird von der CDU nicht zurückgewiesen, auch wenn es sich um einen Menschen mit Migrationshintergrund handelt.
Die Symbolik hinter der Ernennung Özkans, die von CDU und den Medien immer wieder betont wird, ist wirklich überzeugend: Migranten sind keine schlechteren Menschen und werden von der CDU nicht herabwertend betrachtet, zumindest, wenn sie sich völlig anpassen. Na, herzlichen Glückwunsch liebe CDU! Vielleicht lernen sie ja noch innerhalb der nächsten 30 Jahren, dass Integration nicht Assimilation heißt.

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