Stabwechsel bei den Jungsozialisten

Korinna Klute und Silas Hunneck führen Juso-Kreis

Neue Führung | FOTO: FELIX EISELE

Herford (fei). Verjüngung bei den Jusos im Kreis Herford: Nach mehr als fünf Jahren an der Spitze der heimischen Jungsozialisten machte der 30-jährige Hiddenhauser Kai Philip Heibrock am Samstag Platz für die nächste Generation. Einstimmig wählte der Kreisverband bei seiner Tagung in Herford die 18-jährige Korinna Klute aus Enger zur neuen Vorsitzenden.

Frühzeitig hatte Heibrock zuvor angekündigt, nicht mehr für das Amt des Kreisvorsitzenden kandidieren zu wollen. Missen wolle er die Zeit an der Spitze jedoch nicht. „Wir haben eine Menge erreicht, zuletzt bei den Landtagswahlen im vergangenen Jahr“. Dass die neue Landesregierung mit der Abschaffung der Kopfnoten und der Wiedereinführung der Drittel-Parität in Schulkonferenzen bereits einige Juso-Forderungen umgesetzt hat, zeige, „dass es sich lohnt für seine Positionen zu kämpfen“. Auch die Abschaffung der Studiengebühren und die Ablehnung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages würden dafür sprechen.

Auch die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm, sowie der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze lobten das Engagement der Jungsozialisten, ohne die „ein solcher Erfolg“ nicht möglich gewesen sei.

Mit Korinna Klute wurde der Stab schließlich an eine 18-jährige Nachwuchspolitikerin aus Enger weiter gegeben. Klute möchte vor allem Akzente in der Mitgliederwerbung und im Aktionismus der Jungsozialisten setzen. Ihr zur Seite steht dabei der 19-jährige Silas Hunneck aus Bünde. Außerdem wurden Julian Frohloff, Sebastian Christoffer, Laura Stühmeyer (alle Herford), Ann-Christin Klute, Frank Thönneßen, Rebekka Röhr (alle Enger), Tim Oberschelp, Jan-Philipp Schnier (beide Bünde) und Kai Philipp Heibrock (Hiddenhausen) in den Kreisvorstand gewählt.

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