Jusos: Reaktion auf Julis „Herford kann mehr“

Unter Creative Commons Lizenz freigegeben vom Flickr-Nutzer "richtpt"

Lizenz: Creative Commons (Flickr-Nutzer richtpt)

Die Jusos Herford nehmen Bezug auf die Pressemitteilung des FDP-Jugendverbands vom vergangenen Donnerstag. Die Julis kritisierten in ihrer Pressemitteilung die politischen Fraktionen des Herforder Stadtrats, welche die Baupläne eines Osnabrücker Investors abgelehnt haben. Dabei handelte es sich um Bau einer Bowlinganlage mit angeschlossenem Spielcasino, Restaurant & Fitnessstudio auf einem Parkplatz an der Goebenstraße. Dieses Handeln sei nicht im Interesse von Kindern und Jugendlichen gewesen.

Die Herforder Jungsozialisten können sich dem Grundgedanken der Jungen Liberalen anschließen. „Auch wir wünschen uns attraktivere Freizeitmöglichkeiten für Herford. Dazu zählt auch eine Bowlinganlage.“, so Pascal Kuhfus, Vorsitzender der Jusos Herford. Sebastian Christoffer, stellv. Vorsitzender der Jusos Herford ergänzt: „Hier kann man wirklich ein attrraktives Freizeitangebot für Jugendliche schaffen, ohne den städtischen Haushalt belasten zu müssen!“

Das Votum der Herforder Kommunalpolitiker können die Jusos jedoch gut verstehen und sich ihm anschließen. Der Investor war bis heute nur bereit eine Anlage mit Spielcasino zu bauen. „Glücksspielsucht stellt in unserer Gesellschaft weiterhin ein großes Problem da. Laut Landesfachstelle für Glücksspielsucht verloren die Herforder Glücksspieler in 2010 mehr als 4,5 Mio. Euro. Diesen Trend wollen wir nicht weiter stärken“, argumentiert Pascal Kuhfus.

Die Folgen für die Süchtigen sind zu hoch, als dass wir sie für eine Bowlingbahn in Kauf nehmen möchten.
Für eine Bowlingbahn mit Restaurant und Fitnessstudio setzen sich die Jusos – im Interesse der Herforder Jugend – selbstverständlich weiter ein.

Tags: , , , , ,

Kommentar schreiben