Junge Union zeigt ihr wahres Gesicht

Pascal Kuhfus
Pascal Kuhfus (Vorsitzender Jusos in der SPD Herford)
Bildung und Kultur nur für die Reichen?

Herford. Die Jugendorganisation der Herforder CDU zeigt endlich ihr wahres Gesicht und macht deutlich wer ihnen in der Stadt wichtig ist und wer nicht. Bildung und Kultur nur für die Reichen und die weniger einkommensstarken Gruppen sollen draußen bleiben? Nicht wenn es nach den Herforder Jusos geht.

„Es ist hervorragend, dass die Stadt Herford ein breites und vielfältiges Kulturangebot vorhält und dieses mit Steuergeldern unterstützt. Bezeichnend ist es, dass die Junge Union und die CDU Herford lieber Plätze im Theater frei lässt, als weniger finanzkräftige Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt an Kultur teilhaben zu lassen,“ so das Fazit von Pascal Kuhfus, Vorsitzender Jusos Herford.

Für die Jusos wird damit wieder einmal deutlich, dass die CDU reine Klientelpolitik betreibt, anstatt das gesamte Gemeinwohl im Blick zu haben. „Deutlich wird dieses auch bei der Nachabschaltung. Anstatt erst intelligente Lösungen zu suchen wird auf Zuruf eine Entscheidung des Stadtrates revidiert und mindestens 50.000€ ausgegeben. Und nun verwehrt man einem großen Teil der Herforder Bevölkerung am kulturellen Leben unserer Stadt teilzuhaben ohne weitere Kosten entstehen zu lassen. Die CDU möchte also lieber unter ihresgleichen im leeren Theater sitzen als das steuerfinanzierte Kulturangebot zu teilen,“ erläutert Kuhfus.

Für die Jugendorganisation der SPD steht fest, dass hier die immer gleiche konservative Methode gefahren wird. Auch bei den Haushaltsberatungen wurden nach gleicher Methode keine Mehrstellen im Sozialbereich geschaffen. „Im Sozialen wird also auf den Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mehrarbeit abgewälzt und damit auch auf dem Rücken aller Menschen die unsere Hilfe brauchen. Wir wollen ein Herford für alle und nicht für wenige“, so Kuhfus weiter.

Nicht verkaufte Theaterkarten sollten daher an einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger kostenfrei abgegeben werden. Kulturförderung ist ein wichtiger Bestandteil unserer städtischen Gemeinschaft. „Wir würden uns darüberhinaus weitere Investitionen in Jugend- und Alternativkultur wünschen“, so die Herforder Jusos.

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