Die AfD ist reaktionär! – Kundgebung gegen den Delegiertenparteitag in Herford

Die AfD ist reaktionär! – Kundgebung gegen den Delegiertenparteitag in Herford

Für Donnerstag, den 7.Juli, ruft das Bündnis gegen Rechts im Kreis Herford alle antirassistischen, antineoliberalen und feministischen HerforderInnen dazu auf, sich an der Kundgebung gegen den AfD-Delegiertenparteitag in der Gaststätte „Zur Nachtigall“, in der Eimterstraße 170 in Herford, zu beteiligen.
Am 7.Juli trifft sich „Zur Nachtigall“, die lokale Elite des Kreisverbandes „Alternative für Deutschland“, um ihre VertreterInnen zu bestimmen, die dann entscheiden welche KandidatInnen aus Nordrhein-Westfalen in den Bundestag einziehen sollen.
Mittlerweile ist die AfD zu einer durchaus im demokratischen System akzeptierten Partei avanciert. Die Strategie der etablierten Parteien, mit der AfD in Dialog zu treten, führte nicht dazu, dass diese entzaubert oder durch die klassischen Parteien wieder absorbiert wird. Vielmehr hat dies dazu geführt, dass rechte und extrem rechte Positionen heute wieder diskutabel sind und die Etablierten mittlerweile Positionen der AfD übernehmen.
Der AfD entgegenet das Bündnis gegen Rechts eine klare Kante : Die AfD ist rassistisch, nationalistisch, antifeministisch und marktradikal. Sie ist eine reaktionäre Partei! Sie darf nicht diskutiert sondern bekämpft werden.
Beteiligt euch an der antirassistischen Kundgebung gegen den AfD-Delegiertenparteitag, unmittelbar vor der Gaststätte „Zur Nachtigall“, Eimterstraße 170 in Herford, um 18:30!

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Bildquelle: http://antifa.blockupy.org/

Textquelle: https://www.facebook.com/events/511803865697092/

Kreisparteitag der SPD – Auch die JUSOS sind vertreten

Kreisparteitag der SPD – Auch die JUSOS sind vertreten

Am 2. Juli war der Kreisparteitag der SPD Herford . Wir Jusos waren mit einigen Delegierten dabei. Stefan Schwartze wurde mit großer Mehrheit zum Kreisvorsitzenden wiedergewählt und auch die JUSOS sind zahlreich im Kreisvorstand vertreten. Mit Benny Werner, Erdal Ekinci und Jan-Philipp Schnier stellen wir drei der zwölf Beisitzer*innen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

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Klares Bekenntnis zu mehr Bürgernähe

Klares Bekenntnis zu mehr Bürgernähe

SPD stellt ihr Wahlprogramm vor: Das ABC für Herford – attraktiv, bürgernah, chancenreich

Die SPD Spitze: (v. l.) Horst Heining, Julian Frohloff, Pascal Kuhfus (Jusos), Tim Kähler, Christa Kollmeier, Andreas Rödel und Udo Freyberg vor der SPD-Geschäftsstelle an der Mindener Straße. FOTO: RALF BITTNER

Die SPD Spitze: (v. l.) Horst Heining, Julian Frohloff, Pascal Kuhfus (Jusos), Tim Kähler, Christa Kollmeier, Andreas Rödel und Udo Freyberg vor der SPD-Geschäftsstelle an der Mindener Straße. FOTO: RALF BITTNER

von barbara glosemeyer

Es ist ein volles Programm, das sich die Sozialdemokraten für die Zukunft der Stadt vorgenommen haben. Kaum ein Thema, kaum eine Bevölkerungsgruppe wird ausgelassen, ein Gemischtwarenladen also, der aber doch deutliche Akzente setzt. „Wir wollen die Zukunft bewegen, dass Herford ein paar Schritte nach vorn macht und heute attraktive Entscheidungen treffen für morgen“, verkündete Kähler in der SPD-Geschäftsstelle.

Nicht überraschen dürfte, dass einige Zielsetzungen an die Politik von Bürgermeister Bruno Wollbrink (SPD) anknüpfen. Dennoch wird deutlich, dass die SPD, vor allem aber ihr Bürgermeisterkandidat, mehr Tempo, Bewegung, mehr Fortschritt will, als Herford derzeit erkennen lässt.

Wenn Tim Kähler am 25. Mai zum Bürgermeister gewählt wird, will er die Bürger stärker mitnehmen: „Wir müssen mehr gemeinsam entscheiden und gestalten.“ Neue Beteiligungsformate, die deutlich über die Bürgerkommune von Wollbrink hinausgehen, sollen direkte Mitwirkung ermöglichen – wie zum Beispiel ein Bürgerhaushalt, in dem Bürger über die Verwendung eines festen Budgets entscheiden dürfen. Außerdem sollen Planungszellen eingerichtet werden, wenn ein scheinbar unlösbares Problem vorliegt. Eine Gruppe von 25 im Zufallsverfahren ausgewählten Personen soll dann ein Bürgergutachten erarbeiten, das der Politik als Beratungsgrundlage zur Verfügung gestellt wird.

Tim Kähler will auch in der Wirtschaftsförderung neue Wege gehen. Der Dialog mit Wirtschaftstreibenden müsse verstärkt werden, um den Wirtschaftsstandort Herford nach vorn zu bringen. Dazu gehörten Gewerbesteuergespräche, die eine Senkung derselben zur Folge haben sollen, wenn die wirtschaftliche Situation der Stadt es zulasse. „Die Belastungsgrenze für Unternehmen ist erreicht. Wir müssen eine Win-Win-Situation schaffen“, meint Kähler. „Und wir müssen zielgenau Ausgaben reduzieren, an anderer Stelle investieren, um gute Rahmenbedingungen für den Standort Herford zu schaffen.“ Die Rasenmähermethode sei von gestern, innovative Haushaltspolitik von morgen.

Zum ABC der Sozialdemokraten für Herford gehört natürlich auch das „S“ wie sozial. Herford wird sozial bleiben, soziale Infrastruktur nicht gestrichen, versprechen sie für den Fall, dass sie in die Stadt-Regierung gewählt werden. Es gehe darum, für Alte genauso wie Alleinerziehende oder Behinderte Angebote zu machen, mit denen sie sich selbst helfen können. Die Entwicklung und Stärkung der Quartiere mit neuen Wohnformen sei deshalb von entscheidender Bedeutung. Genauso wichtig ist für Kähler und seine Mannschaft die Steuerung von Wohnbebauung. „Wir müssen mehr Wohnangebote für junge Familien und junge Menschen schaffen“. Insbesondere in verkehrsgünstig gelegenen Stadtteilen wie Herringhausen und Elverdissen sei die Nachfrage groß.

Zu einer sozialen und integrativen Stadt gehört für die SPD auch ein Religionszentrum, das sie bauen will als Begegnungsort verschiedener Kulturen und der Pakt mit dem Sport. Vorschläge wie die Schaffung eines Sportfördertopfs sollen den Sport als integrative Kraft stärken.

„Das Können muss zählen und nicht die Herkunft“ lautet auch die Devise für den Bildungsstandort Herford. „Heimat ist eine Frage des Gefühls und nicht des Orts.“ Wenn es nach der SPD geht, soll die Stadt allen Bürgern in diesem Sinne eine Heimat sein, gepaart mit wirtschaftlichem Fortschritt und innovativer Kraft. Wie das aussehen kann, sollen die Herforder mehr denn je mitentscheiden können.

© 2014 Neue Westfälische
09 – Herford, Samstag 08. März 2014

Jusos setzen sich für Tim Kähler ein

Jusos setzen sich für Tim Kähler ein

SPD-Kandidat stellt sich bei jungen Mitgliedern vor

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Tim Kähler (Mitte) mit den Herforder Jusos. Erdal Ekinci, Jan-Felix Löher, Baris Uyar, Jost Heller, Henrik Terholsen, Moritz Tanner, Sven Fleer, Alexander Frohloff, Christian Terholsen, Shamail Quereshi, Pascal Kuhfus und Hasan Quereshi (v.l.).

Der erfahrene Politiker trifft auf die „Jungen Wilden.“ SPD-Bürgermeister Kandidat Tim Kähler stattet den Herforder Jusos bei ihren Vorstandswahlen einen Besuch ab. Dabei stellte Kähler den Jungsozialisten seine Ziele und Visionen für Herford vor und machte deutlich, dass er sich auch um die jungen Bürger der Stadt kümmern möchte. „Herford hat viele Entwicklungschancen, es bedarf nur mutiger Entscheidungen“, dazu gehören nach Meinung des Sozialdezernenten der Stadt Bielefeld die Entwicklungschancen der Innenstadt, Jugendpartizipation, Konversion, Bürgernähe und die lokale Demokratie. „Wir wollen daran arbeiten, die Kommunikation von Jung und Alt in der Stadt zu verbessern und vor allem junge Menschen stärker einzubinden. Die Jusos seien dafür ein wichtiger Ansprechpartner,“ so Tim Kähler.

Um die „junge Meinung“ in seinen Wahlkampf einzubinden, hat Tim Kähler eigens ein junges Team, bestehend aus einigen Juso Mitgliedern ins Leben gerufen. „Die jungen Leute wissen, wie gleichaltrige ticken und was diese Jugendlichen für eine Politik wollen“, betont Kähler. „Deshalb sollen sie auch mitwirken.“ Auf die Unterstützung für den Bürgermeister-Wahlkampf durch die Herforder Jusos, kann Kähler in jedem Fall zählen, ist sich der Vorsitzende Pascal Kuhfus sicher: „Wir stehen hinter Tim Kähler und setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass er Herfords nächster Bürgermeister wird.“

Angeführt werden die Herforder Jusos von Pascal Kuhfus, der im neuen Vorstand erneut zum Vorsitzenden gewählt wurde. Sein Stellvertreter ist Christian Terholsen, der gleichzeitig auch das Amt des Kassierers übernimmt. Erfreulicherweise kommen auch die Frauen bei den Herforder Jusos nicht zu kurz, so wurde Baris Uyar ebenfalls zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die weiteren Funktionen bekleiden Erdal Ekinci (Schriftführer), Sven Fleer (stellvertretender Schriftführer), sowie die Beisitzer Michelle Gummich und Jost Heller.