Danke!
Für das geniale Ergebnis der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen!

Danke
© Jusos in der SPD, Landesverband Nordrhein-Westfalen

Herford. Wir sagen Danke! Herzlichen Dank allen Wählerinnen und Wählern in Nordrhein-Westfalen und speziell denen im Kreis Herford. Der Weiterführung der erfolgreichen Politik von Hannelore Kraft und ihrer rot-grünen Landesregierung steht nun nichts mehr im Wege!Für eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung statt striktem Spardiktat!
Für gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Hochschule!
Für den Ausbau der betrieblichen Mitbestimmung und für gute Arbeit!
Kurz gesagt: Für ein lebenswertes Nordrhein-Westfalen!

Die SPD im Kreis Herford kann richtig stolz sein. Christian Dahm bleibt Abgeordneter für den Wahlkreis Herford I (Herford, Hiddenhausen, Enger, Vlotho), Angela Lück bleibt Abgeordnete für den Wahlkreis Herford II (Löhne, Kirchlengern, Bünde, Spenge, Rödinghausen). Das ein richtig tolles Ergebnis und Lohn für gute Landes- und Kommunalpolitik vor Ort!

Zum Wahlerfolg haben auch wir Jusos in erheblichem Maße beigetragen. Mit Infoständen speziell für Jugendliche, Kneipentouren und Diskobesuchen haben wir die Mutterpartei tatkräftig unterstützt und zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene für die Politik von NRWSPD und Bündnis90/Die Grünen NRW überzeugen können.

Hier nun die Ergebnisse der beiden Wahlkreise:

Ergebnis Wahlkreis Herford I

© Kommunales Rechenzentrum Lemgo

Ergebnis Wahlkreis Herford II

© Kommunales Rechenzentrum Lemgo

Gemeinschaftsschule fördert Kompetenzen

Stellungnahme der Jungsozialisten

jusos_HF

Die Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten (Juso-AG) Herford ist empört über die Aussagen der CDU-Landtagskandidatin Angela Thiele zum Programm Gemeinschaftsschule der SPD. Die Jusos reagieren damit auf einen Bericht in der Neuen Westfälischen vom 27. März „Angriff auf die SPD“.

Das Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem führe dazu, dass Hauptschulen überall im Lande bald geschlossen werden müssen, weil sie keine ausreichenden Schülerzahlen mehr haben, schreiben die Jusos. Die Politik von schwarz-gelb zerstöre die kleinen Schulen auf den Dörfern. Die Gemeinschaftsschule, die die SPD einrichten möchte erlaube es, alle Abschlüsse in einer Schule zu erlangen. Außerdem werde eine Durchlässigkeit ermöglicht, sodass man wieder im Schulsystem aufsteigen könne, ohne sein gewohntes Umfeld zu verlieren, wird Julian Frohloff, Vorsitzender der Jusos Herford, zitiert.

Mehr Lehrer und Sozialarbeiter in den Klassen führten zu individueller Förderung, meint Frohloff. Gemeinsames Lernen animiere zu gegenseitiger Hilfe. Wichtige Fähigkeiten wie Teamfähigkeit und Sozialkompetenz könnten so besser vermittelt werden. Selektion spalte die Gesellschaft.

Der stellvertretende Juso-Vorsitzende Pascal Kuhfus stellt klar, dass „kostenfreie Bildung von der Kindertagesstätte bis zum Masterstudium keine Illusion ist, das Geld müsste nur besser verteilt werden.“ Die Unzufriedenheit der Schüler mit dem derzeitigen System sei auch beim Herforder Bildungsstreik im Juni 2009 deutlich geworden. Die Jusos setzen sich für die Abschaffung der Studiengebühren, die Abschaffung der Kopfnoten und die Abschaffung des Turboabiturs ein.

Bundesweiter Bildungsstreik 2010


Auch im Jahr 2010 wird das Bündnis Bildungsstreik wieder viele Aktionen planen.
Die JusosHerford werden vorraussichtlich auch wieder eine Aktion in Herford planen & durchführen.

Einen Vorgeschmack gibt es schonmal hier: http://www.bildungsstreik.net/aufruf/aufruf-2010/

2009 war der Bildungsstreik in Herford ein voller Erfolg. Mehr als 400 Schüler versammelten sich zur Kundgebung auf dem neuen Markt. Einen Artikel dazu finden Sie hier.

Bildungsstreik

bildungsstreik

Schüler setzten Zeichen: Mit mehr als 400 Teilnehmern fiel die Demonstration zum bundesweiten Bildungsstreik auf dem Neuen Markt größer als erwartet aus. Die Protestkundgebung in der Innenstadt verlief bis auf einen kleinen Zwischenfall friedlich. FOTOS: FRANK-MICHAEL KIEL-STEINKAMP

Protest gegen das Bildungssystem

400 Schüler aus dem Kreis Herford folgten gestern dem Aufruf zum „Bildungsstreik“

VON THOMAS HAGEN

Herford. Mit Trillerpfeifen, Hupen, Schnarren und Transparenten machten gestern 400 Schüler aus Herford und Umgebung ihrem Unmut über das deutsche Bildungssystem auch in Herford Luft. Die Androhung eines Eintrags wegen unentschuldigten Fehlens hatte sie nicht von der Teilnahme am bundesweiten Bildungsstreik abgehalten.

Schüler von Gesamt-, Real- und Hauptschulen sowie Berufskollegs und Gymnasien waren dem Aufruf der Bezirksschülervertretung, der Juso-AG, der Linksjugend und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft auf den Neuen Markt gefolgt. Erst zwei Tage zuvor hatten die Jusos die Organisation des Protests von der Schülervertretung übernommen und die Veranstaltung genehmigen lassen. Eröffnungsredner Julian Frohloff, Ratskandidat der SPD, formulierte die Hauptforderungen: Abschaffung der Kopfnoten, Rücknahme des „Turbo-Abiturs“ nach 12 Jahren, Rücknahme der zentralen Abschlussprüfungen und der Studiengebühren. Frohloff warf der Landesregierung vor, durch die Reformen im Bildungsbereich ein System des Aussortierens geschaffen zu haben. „Wir brauchen ein System, das jeden Schüler nach seiner Leistung fördert und fordert. Wir brauchen jetzt die Gemeinschaftsschule, in der länger gemeinsam unterrichtet wird, kleinere Klassen sowie mehr und besser ausgebildete Lehrer.“

Pascal Kuhfus, Schülersprecher und Friedrichs-Gymnasiast, sagte: „Wir sind enttäuscht, wie die Landesregierung mit unserer Zukunft umgeht.“ Schüler würden heute unter Überlastung und Stress durch das Turbo-Abi leiden, nur um der Industrie schneller zur Verfügung zu stehen. Studiengebühren erschwerten die Chancengleichheit: „Wer unten ist, soll auch dort bleiben“, sei das Credo der Politik in Düsseldorf. „Wir wollen eine andere Bildungspolitik“, sagte der Schülersprecher.

Auch Christa Jahnke-Horstmann, SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat, unterstützte die Forderungen: „Die Landesregierung ist unglaubwürdig. Sie hat ihre Versprechen nach mehr Lehrern nicht eingehalten.“ Viele Schüler nannten Beispiele, wie sie von den schwarz-gelben Bildungsreformen beeinträchtigt würden. „Kopfnoten sind Unsinn, weil die meisten Lehrer uns gar nicht gut genug kennen, um uns zu beurteilen“, fand Pascal Horstmann von der Erich-Kästner-Gesamtschule in Bünde. „Wir brauchen ein System wie in Norwegen mit kleinen Klassen“, sagte Hatip Celik von der Olof-Palme-Gesamtschule in Hiddenhausen. Laura Stebin, frischgebackene Abiturientin von der Gesamtschule Friedenstal: „Ich finde es toll, dass sich so viele Schüler wieder politisch engagieren.“

© 2009 Neue Westfälische

Herforder Kreisanzeiger, Donnerstag 18. Juni 2009

Hier sind dann die Reden unserer beiden Redner. Pascal Kuhfus als Organisator und Mitglied der Juso-AG Herford und Julian Frohloff für die SPD-Herford und die Jusos Herford.