Stellungnahme zur Schließung des Schulhofes der Hauptschule Meierfeld

Jusos HerfordAm Montag in der Sitzung des Schulausschusses wurde, mit den Stimmen von CDU und FDP, ein Bür- gerantrag beschlossen, welcher die Schließung des Schulhofes der Hauptschule Meierfeld mitsamt der Spielfläche an Wochenenden und Feiertagen vorsieht. Die Antragsteller, einige wenige Anwohner, werden jetzt glücklich sein, doch was für Auswirkungen hat dies für die Kinder und Jugendlichen aus der Umgebung?

Die Schließung bedeutet den Wegfall eine ihrer weiteren Spielflächen, einer Fläche die Kinder und Jugendliche zum spielen und zur freien Entfaltung benötigen und die ihnen gewährt werden muss, sofern man sie in unsere Gesellschaft integrieren möchte. Dieser Vorfall ist nicht der erste in den letzten Jahren, denkt man z. B. an die Demontage des Fuß- ballplatzes auf der Maiwiese, wo die Interessen von jüngeren mit Füßen getreten wurden.

Darüber hinaus wird durch diesen Beschluss ein Präzedenzfall für weitere Schließungen geschaffen, da nun jeder Anwohner an jeder Herforder Schule mit der Begründung der Ruhestörung durch die spielenden Kinder den Spielplatz schließen lassen kann. Doch handelt es sich bei spielenden Kindern überhaupt um Ruhestörung oder Lärmbelästigung? Spielende Kinder sind unserer Auffassung nach ein Zeichen von Lebensfreude und einer funktionie- renden Gesellschaft und in keinerlei Hinsicht eine Störung, sondern vielmehr eine Bereicherung für alle.

Wir fordern die für diese jugendfeindliche Politik verantwortlichen Parteien auf, ihre Entscheidung nochmals zu überdenken und endlich einmal eine jugendfreundliche Entscheidung zu treffen.

Wo wir die Jugend so hoch halten blockiert die CDU

Die gestrige Schulausschusssitzung zeigte welch ein Merkwürdiges Verständnis die CDU von richtiger Jugendpolitik hat. Ein Bürgerantrag zur Schließung der Schulhofes der Meierfeld Hauptschule am Wochenende und Feiertagen wurde mit den Stimmen der CDU & FDP beschlossen. Es soll nun durch ein Tor der Schulhof an den angebenden Tagen als öffentlicher Spielplatz geschlossen werden. Der Schulhof durfte bisher eh an allen Tagen nur bis 19 Uhr verwendet werden. Die CDU hat mit diesem Beschluss nun einen Präzedenzfall für weitere Schulhöfe geschaffen. Die Kinder und Jugendliche die dieses Flächen nutzen sind nun im Nachteil und wurden nicht mit einbezogen und etwaige Probleme einvernehmlich zu lösen. Der Raum für Kinder und Jugendliche in Herford ist dadurch massiv begrenzt worden und auch weiterhin in brenzlicher Gefahr.

Wir als Jusos werden diese Entwicklung in unseren Konzeptplan für Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in Herford aufgreifen.

b7497dd4b0fb8d306ef0d692002da680Zur Entwicklung im Mensenbau an den drei Gymnasien schiebt die CDU den schwarzen Peter der Verwaltung zu. Konkretisierte Planungen wurden im vergangenen Mai mit dem Vorschlag der 5 Millionen Lösung in den Werregärten und einen merkwürden Beschluss im Rat vertagt. So sehr man sich die große Lösung wünscht, so sehr muss man auch auf die Finanzierung achten und sich der desolaten Haushaltslage der Stadt bewusst sein.

Königin-Mathilde-Gymnasium

Die jetzt vorgeschlagenen Kompromisse (Errichtung einer Mensa im Grün-Gold-Haus für FGH & RGH und eine geplante Mensa am KMG in einer Gartenklasse nebst  Anbau) scheinen in naher Zeit realisierbar und sie werden auch den zukünftigen Begebenheiten an den Schulen gewachsen sein.  Die CDU blockiert sinvolle Kompromisse und versucht den Schülern, wie im Wahlkampf, die 5 Millionen Premiumlösung zuverkaufen, in dem Wissen, dass diese in den nächsten Jahren nicht verwirklichbar ist.