Regionale Landtour zum Thema
Bedeutung von Wasserkraftanlagen für die Energiewende im Kreis Herford

Nachfolgend weist die Juso-AG Herford auf eine Einladung zur regionalen Landtour 2012 der Lokale Agenda Herford, c/o Stadt Herford, Rathausplatz 1, 32052 Herford hin. Die Juso-AG Herford ist nicht Veranstalter der Landtour und kann daher keinerlei Verantwortung für die Veranstaltung übernehmen.

Einladung der Lokalen Agenda21 und der friedensfördernden Energiegenossenschaft Herford zur

Regionalen Landtour 2012 mit dem Fahrrad durch das Werretal und Elsetal von Herford nach Kirchlengern

Am Samstag, dem 12.5.12 von 10 Uhr bis ca.15 Uhr 30
Treffpunkt: Herford, Hansastraße an der Werrebrücke

Thema der Tour ist die Bedeutung der Wasserkraft früher und für die Zukunft im Rahmen der Energiewende im Kreis Herford. So sind von ehemals 146 Wasserkraftanlagen nur noch 10 Anlagen in Betrieb. Ein Teil des ungenutzten Energiepotentials könnte mit Hilfe einer neuen, umweltfreundlichen Wasserkrafttechnik genutzt werden.
Fachkundig begleitet wird die Fahrt von Christoph Mörstedt vom Kreis Herford und dem Wasserbauingenieur Kurt Herrendörfer.
Folgende Wasserkraftanlagen und Bauwerke sollen besucht werden:

ca. 10:40 Uhr: Alte Wassermühle Köster (Engelbrechtsmühle) am Bramschebach
ca. 11:30 Uhr: Wasserkraftanlage an der ehem.Weizenmühle in Löhne
ca. 12:00 Uhr: Kaffeepause am Hotel Entenhof in der ehem. Weizenmühle
ca. 13:15 Uhr: Wasserkraftanlage am EON-Kraftwerk in Kirchlengern
ca. 14:10 Uhr: Wasserstau der ehem. Roggenmühle in Schweicheln

Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Bei schlechter Witterung findet die Tour mit PKW-Fahrgemeinschaften statt.
Da die Tour vom Bundesverband der Regionalbewegung (www.regionalbewegung.de) gefördert wird, entstehen keine Kosten.

Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Anmeldung unter : agenda@agenda21-herford.de oder Tel. 05228-7260

Jusos treffen sich mit Herforder Energiegenossenschaft

Herford. Die Herforder Jungsozialisten/innen in der SPD Herford treffen sich
am Mo. 12. März 2012 ab 19:30 Uhr mit der Herforder Energiegenossenschaft im Seminarraum im 1. OG des SPD-Parteibüros an der Mindener Straße 5.

Thema wird der Ausbau regenerativer Energien sowie die Förderung dezentraler Stromversorgung sein. Interessierte sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Es besteht die Möglichkeit einer anschließenden Diskussion mit den Referenten.

99 Milliarden Mehrbedarf

Wir Jusos haben ein eigenes Steuerkonzept veröffentlicht, in dem wir rund 99 Milliarden Euro mehr in Bildung, Infrastruktur, soziale Sicherung und die weltweite Hungerbekämpfung stecken wollen. Dies alles ist möglich – auch ohne weitere Belastungen der unteren und mittleren Einkommensschichten. Stattdessen müssen Wohlhabende und Unternehmen stärker in die Verantwortung genommen werden.
Wir können eine Trendwende schaffen. Für eine umfassende Kinderbetreuung, mehr Lehrer an Schulen, eine Bekämpfung des Klimawandels und die Einführung einer Kindersicherung. Das vorlegte Steuerpapier ist eine wichtige Diskussionsgrundlage für uns Jusos und für Debatten innerhalb der SPD. Daher möchten wir alle Interessierten herzlich einladen, sich an unserer Diskussion über die gerechte Gesellschaft von morgen zu beteiligen.

Download: Jusos Steuerkonzept

„Längere Laufzeiten sind mit uns nicht zu machen“

steinmeier_bundestagMassiven Widerstand gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier angekündigt. Energiepolitisch gebe es für die Hochrisikotechnologie keinen Bedarf mehr.

Nach dem Ende der Sommerpause will sich die Bundesregierung auf eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken festlegen. Wie lange dann auch alte, unsichere Meiler noch betrieben werden sollen, bliebt bislang unklar. Jüngst hatte etwa CSU-Chef Horst Seehofer eine zeitliche Begrenzung insgesamt infrage gestellt. Ungewiss bleibt auch, in welcher Höhe die dann folgenden Zusatzeinnahmen der Energiekonzerne durch eine Brennelementesteuer belegt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und auch Umweltminister Norbert Röttgen hatte kürzlich davor gewarnt, die Atomwirtschaft zu stark zu belasten. Dabei rechnen Experten mit Erträgen von eine Million Euro für jeden alten abgeschriebenen Meiler – täglich.

Schwarz-Gelb wird den Widerstand der SPD „zu spüren bekommen“

Die SPD indes kämpft entschlossen für den Ausbau von erneuerbaren Energien und die Fortsetzung des Atomausstiegs. „Längere Laufzeiten sind mit uns nicht zu machen“, bekräftigte der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier im Interview mit der Bonner Rundschau (Donnerstag). Die Koalition werde den Widerstand der Sozialdemokratie „zu spüren bekommen“: Etwa im Bundesrat, in dem Schwarz-Gelb nach dem Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen keine Mehrheit mehr hat. Zusätzlich zu den SPD-geführten Bundesländern erwartet Steinmeier auch Widerspruch von Landesregierungen, in denen die CDU mit den Grünen regiert – das Saarland oder auch Hamburg.

Protestwelle läuft wieder an

Ein heißer Herbst dürfte der Bundesregierung bei ihren energiepolitischen Plänen nicht nur parlamentarisch bevorstehen, sondern auch an anderer Stelle. Derzeit mobilisiert ein breites gesellschaftliches Bündnis – auch die SPD ist dabei – für Proteste gegen die AKW-Laufzeitverlängerung: Am 18. September sollen zehntausende Menschen in Berlin das Regierungsviertel umzingeln. „Wir sagen: Schluss jetzt!“, heißt es in dem Aufruf, „und widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik“.

Quelle: SPD.de