SPD lädt zum Dialog über Kinder- und Jugendpartizipation in der Stadt Herford

Herford. Ähnlich dem Bürger-Dialog der SPD im Bund möchte die SPD Herford in einen Dialog mit Vertretern der Jugendzentren, der Schulen und der Wohlfahrtsverbände treten um mit ihnen über Kinder- und Jugendpartizipation in der Stadt Herford zu sprechen.

„Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Prozessen beschäftigt uns schon länger. In Herford sind auch schon viele verschiedene Projekte angestoßen worden“, so Pascal Kuhfus, der Vorsitzender der Herforder Jusos, der Jugendorganisation der SPD.

Die Jusos und die SPD Herford wollen nun gemeinsam mit Betroffenen und Interessierten ein Konzept für eine funktionierende Kinder- und Jugendpartizipation in Herford erarbeiten, welches Teil des Wahlprogrammes der SPD zur Kommunalwahl 2014 werden soll.

„Wir laden alle Interessierten am Freitag, den 23. November von 18 bis 20 Uhr in das Jugendzentrum „Die 9“, Auf der Freiheit 9, 32051 Herford, ein mit uns zu diskutieren“, so Christa Kollmeier, SPD-Stadtverbandsvorsitzende.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht zwingend notwendig, wäre aber erwünscht. Anmeldungen unter info@julian-frohloff.de.

Die derzeitige Situation der Kinder- und Jugendpartizipation in Herford wird Sozialdezernent Dr. Robra in Form eines kurzen Impules erläutern. Gemeinsam mit dem stellv. Bürgermeister Andreas Rödel und dem Jugendhilfeausschussvorsitzenden Horst Heining steht er auf dem Podium als Diskutant zur Verfügung.

„FLA-FLA bleibt“ – Demonstration

Im folgenden veröffentlichen wir einen Demonstrationsaufruf des Herforder Jugendzentrums „Fla Fla“. Die Juso-AG Herford ist nicht Veranstalter der Demonstration und übernimmt daher daher keinerlei Verantwortung für die Demonstration.

Samstag, 26.5.2012 /13 Uhr/

Treffpunkt: Bahnhof Herford

Geht es nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung, soll dem selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrum FLA-FLA in Herford im Rahmen des städtischen Sozialabbaus ab 2013 die Förderung gestrichen werden. Darüber wird der Stadtrat Mitte des Jahres entscheiden. Die Streichung der finanziellen Mittel könnte nach mittlerweile über 40 Jahren erfolgreicher Jugend- und Kulturarbeit das Aus für das Jugendzentrum FLA-FLA bedeuten. Das JZ FLA-FLA ist eines der letzten selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentren in OWL, das von Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst organisiert wird. Durch die auf dem Konsensprinzip aufbauende Selbstverwaltung wird ein Freiraum für ein selbstbestimmtes Freizeit- und Kulturangebot geschaffen, der seit mittlerweile drei Generationen von jungen Menschen aus der Region genutzt wird. Damit dieser Freiraum auch weiterhin zur Verfügung steht, müssen wir jetzt handeln. Deshalb lasst uns am 26.5 gemeinsam, entschlossen und vielfältig gegen den städtischen Sozialabbau und für den Erhalt des JZ FLA-FLA demonstrieren.