JU: Neue Schulden zu Lasten der jungen Generation?
Jusos Herford beziehen Stellung

Geldscheine
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Herford/Düsseldorf. Die Jusos Herford beziehen Stellung zu den Vorwürfen der Jungen Union NRW, die bisherige Landesregierung aus SPD und Grünen habe Schulden zu Lasten der jungen Generation gemacht.

„Dem ist nicht so!“, widerspricht Pascal Kuhfus, Vorsitzender der SPD-Parteijugend vehement. So sei es zwar richtig, dass Maßnahmen, wie die Abschaffung der Studiengebühren und die Einführung eines kostenfreien dritten Kindergartenjahrs den Landeshaushalt aktuell zusätzlich belasteten.

Doch genau diese Maßnahmen entlasten die junge Generation heute!„, sagt Kuhfus weiter. So seien Studiengebühren nun mal meist von jungen Menschen selbst zu zahlen. Kindergartenbeiträge belasteten wiederrum insbesondere junge Familien, die ohnehin schon mit prekären Beschäftigungsverhältnissen und geringen Löhnen zu kämpfen hätten, noch zusätzlich.

Somit handele es sich also um sinnvolle Maßnahmen, die die junge Generation heute unterstützten, präventiv den sozialen Problemen und damit auch den Ausgaben von Morgen entgegen wirkten und einen drohenden Fachkräftemangel aktiv abwendeten.

Jusos Herford sind AnsprechBar

AnsprechBar
Herforder Jusos laden zum politischen Smalltalk ins Jugendzentrum Punch

Herford. Die Herforder Jungsozialisten laden zur AnsprechBar ins Jugendzentrum Punch, Magdeburger Straße 25 ein. Los geht es am 19.04.2012 ab 17 Uhr. In gemütlicher Runde an der Theke des Jugendzentrums können Kinder und Jugendliche ins Gespräch mit den örtlichen Jusos kommen.

„Wir sind gespannt welche Themen die Kinder und Jugendlichen beschäftigen. Sind es die örtlichen Themen, wie z.B. die aktuellen Diskussionen um Einsparpotentiale im Herforder Haushalt? Oder sind es die bundespolitischen und europapolitischen Themen, wie z.B. die aktuelle Debatte um den Fiskalpakt und um eine Finaztransaktionssteuer?“, fragt sich Pascal Kuhfus, Vorsitzender der örtlichen Jungsozialisten. Alexander Haertel, Kuhfus Stellvertreter, ergänzt zuversichtlich: „Wir werden jedenfalls unser Bestes geben um alle aufkommende Fragen zu beantworten.“

Mit ihrer Aktionsreihe der AnsprechBar will die Parteijugend der SPD Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen sein sowie ein Ohr für die Anliegen der jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger haben. Außerhalb der Aktionsreihe in den Jugendzentren sind die Jusos auch im Rahmen ihrer zweiwöchigen Treffen Montag abends ab 19:15 Uhr im Juso-Keller hinter dem SPD-Parteibüro an der Mindener Straße 5 sowie über ihre Homepage www.jusosherford.de und über Facebook (Juso-AG Herford) erreichbar.

Ein Jugendparlament für Herford? – Herforder Jusos setzen sich für mehr Jugendpartizipation ein

Reichstagskuppel
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Herford. Die Jungsozialisten/innen in der SPD Herford setzen sich für eine Stärkung der Jugendpartizipation ein. Pascal Kuhfus erläutert: „Auf dem Stadtverbands-parteitag der Herforder Sozialdemokraten haben wir einen Antrag zur Stärkung der Partizipation von Kindern- und Jugendlichen beschlossen. Wir machen uns für einen Jugendbeirat bzw. für ein Jugendparlament stark.“

Die Jusos möchten Kinder und Jugendliche möglichst früh in demokratische Prozesse einbinden, um Kompetenzen für die Mitwirkung an kommunalpolitischen Entscheidungen zu fördern und ein demokratisches Grundverständnis zu festigen.
Alexander Haertel betont, dass es in Herford bereits vergleichbare Beiträte für Seniorinnen und Senioren sowie für Migrantinnen und Migranten gebe. Auch sei ein Jugendparlament in benachbarten Städten, wie Bad Oeynhausen und Vlotho bereits erfolgreich in die bestehenden kommunalpolitischen Prozesse integriert und leiste dort gute Arbeit.

Der SPD-Nachwuchs will sich nun zunächst die Arbeit von Jugendparlamenten und -beiräten in anderen Kommunen ansehen und anschließend ein Konzept für ein Herforder Jugendparlament entwickeln.

Wir sind nicht bange: Alles bleibt gut

SPD-Stadtverband bestätigt seinen Vorstand im Amt und stimmt sich auf die Landtagswahl ein

Herford. Bis letzten Mittwoch war alles gut für die SPD im Land Nordrhein-Westfalen. Doch erstens kommt alles anders, zweitens als man denkt. „Wir dürfen die Situation nicht unterschätzen, sind aber alles andere als bange“, ermunterte der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze 119 Anwesende von insgesamt 500 Mitgliedern im Stadtverband Herford beim Parteitag im Schützenhof. Mit Blick auf die Neuwahl des Landtags ist er sich sicher: „Alles bleibt gut.“

Schwartze wie auch Bürgermeister Wollbrink und die mit großer Mehrheit wiedergewählte Stadtverbandsvorsitzende Christa Kollmeier lobten in ihren Ansprachen die Arbeit der Landesregierung, insbesondere aber die beiden heimischen Landtagsabgeordneten Christian Dahm und Angela Lück (Löhne). Beide wollen wieder kandidieren. „Wir haben in den letzten 20 Monaten Etliches erreicht und können uns deshalb voller Zuversicht dem Votum der Wähler stellen. Packen wir’s gemeinsam an“, stimmte Dahm die Genossen auf den Wahlkampf ein.

Statt der Landespolitik muss Horst Heining die Entwicklung der Stadt Herford im Auge behalten. Der Fraktionschef sieht das interne „Klima zwischen Fraktion und Stadtverband“ zwar verbessert, wünscht sich aber eine bessere Außendarstellung seiner Partei und „doch auch mal einen positiven Leserbrief über den Bürgermeister, statt die veröffentlichte Meinung dem politischen Gegner zu überlassen.“ Was den Gegner angeht, nämlich vor allem die CDU, habe sich die SPD im Sinne einer großen Mehrheit bei der Haushaltskonsolidierung kooperativ gezeigt. „Es kann aber nicht sein, dass nur wir die Kröten schlucken. Auch die CDU muss Zugeständnisse machen.“ Oberste Devise bei Investitionen müsse die Finanzierbarkeit sein. Dazu habe er von der CDU noch keinen einzigen Vorschlag gehört, ob es der Neubau der Radewiger Brücke und die Einrichtung kleiner Mensen in den weiterführenden Schulen sei. „Wir werden uns überraschen lassen“, so Heining kämpferisch. Wegen der ungeklärten Situation in Düsseldorf rechnet er allerdings damit, „dass wir in Herford vor Mitte des Jahres keinen Haushalt haben werden.“

Mit einer Schmonzette gegen den politischen Gegner leitete Bürgermeister Bruno Wollbrink seine Rede ein: Ein Sozialdemokrat habe ihm angekündigt, noch auf dem Sterbebett in die CDU einzutreten. Auf die Frage Wollbrinks nach dem Warum, antwortete er: „Es ist besser, es stirbt einer von denen.“

Nicht witzig, sondern sehr ernst ging der Bürgermeister anschließend auf die bevorstehende Rekommunalisierung des Stromnetzes ein, worum er vom Ex-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Spanier gebeten worden war. Die Rekommunalisierung sei eine große Chance, die es sicherlich ohne Fukushima nicht gegeben hätte, sie berge aber auch Risiken. Ob sie gelinge, so Wollbrink, hänge wesentlich von einem realistischen Kaufangebot seitens Eon ab, aber auch von der Frage, wie viele Kommunen in der Region bereit seien mitzumachen. Und da im ehemaligen EMR-Gebiet fast alle Konzessionsverträge schon 2013 auslaufen, wachse auch der Zeitdruck. „Auf der kommunalen Seite darf es nur Gewinner geben“, mahnte der Bürgermeister. Und: „Eine so wichtige Entscheidung für die Region darf nicht der parteipolitischen Profilierung dienen. Deshalb gehört das Thema auch nicht in den Wahlkampf.“

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© 2012 Neue Westfälische (Foto und Text)/ Autorin: Barbara Glosemeyer

Jusos treffen sich mit Herforder Energiegenossenschaft

Herford. Die Herforder Jungsozialisten/innen in der SPD Herford treffen sich
am Mo. 12. März 2012 ab 19:30 Uhr mit der Herforder Energiegenossenschaft im Seminarraum im 1. OG des SPD-Parteibüros an der Mindener Straße 5.

Thema wird der Ausbau regenerativer Energien sowie die Förderung dezentraler Stromversorgung sein. Interessierte sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Es besteht die Möglichkeit einer anschließenden Diskussion mit den Referenten.

Jusos starten mit frischen Ideen ins Jahr 2012

Vorstand Jusos Herford
Der frisch gewählte Vorstand der Jusos Herford
(von links nach rechts: Joshua La Mura, Alexander Haertel, Pascal Kuhfus (vorne),
Leon Ragati, Nicht auf dem Bild: Laura Stühmeier und Shamail Shahid Qureshi)


Herford. Die Jusos in der SPD Herford wählten auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand. Pascal Kuhfus wurde als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. „Ich freue mich über meine Wiederwahl, wir haben viel vor in 2012 „, so blickt Kuhfus optimistisch in die Zukunft. Die Jusos wollen auch in diesem Jahr für Herfords Jugend wieder ein Konzert mit Bands aus der Region auf die Beine stellen.

Darüber hinaus sind Besuche in den Herforder Jugendzentren sowie Aktionen zu politischen Themen, wie dem 1. Mai oder dem Internationalen Frauentag geplant.
Damit aber nicht genug: Der Herforder SPD-Nachwuchs unterstützt den Kreisverband der Jungsozialisten/innen tatkräftig bei dem Projekt „5 unter 25“, mit dem mehr junge Menschen für das politische Ehrenamt begeistert werden sollen.

Kuhfus bisheriger Stellvertreter Sebastian Christoffer trat nicht wieder für sein Amt an, da er sich auf seine Abschlussprüfungen vorbereiten möchte. Christoffer steht den Jusos aber weiterhin als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit sowie als beratendes Mitglied zur Verfügung.
An seine Stelle tritt Alexander Haertel. „Ich möchte es mir zur Aufgabe machen noch mehr junge Menschen für die politische Arbeit zu gewinnen, um der allgemeinen Politikverdrossenheit entgegen zu wirken“, so Haertel.

Außerdem wurden Shamail Shahid Qureshi als Schriftführer, Laura Stühmeier als stellvertretende Schriftführerin sowie Joshua La Mura und Leon Ragati als Beisitzer gewählt.

Die Jusos freuen sich auch auf deine Mitarbeit: Sie treffen sich alle 2 Wochen um 19:15 im „Juso-Keller“ hinter dem SPD-Parteibüro an der Mindener Str. 5.
Einen genauen Termin kannst du unter info@jusosherford.de erfragen.