Juso-Aktion gegen ProNRW:
Plakate abgerissen

Herforder Jusos erstatten Anzeige gegen Unbekannt

Herford. Die Plakate der rechtsgerichteten Bürgerbewegung „ProNRW“ waren den Herforder Jungsozialisten/innen in der SPD schon immer ein Dorn im Auge. „Diese Partei versucht, rechtes Gedankengut im bürgerlich-konservativen Anstrich für größere Bevölkerungsgruppen wählbar zu machen!“, kritisiert Pascal Kuhfus, Vorsitzender der SPD-Jugendorganisation. Dabei seien zahlreiche Kandidaten klar dem rechten Spektrum zuzuordnen und kandidierten teilweise bei früheren Landtagswahlen für die rechtsextreme NPD.

Den Jusos war klar: „Darüber müssen wir aufklären!“. Also starteten sie eine Plakataktion unter dem Titel „Gemeinsam mehr Nazis stoppen!“. Die Plakate wurden unterhalb der von ProNRW angebrachten Plakate aufgehängt.

Die traurige Bilanz: Bereits nach wenigen Tagen wurden die Plakate von Unbekannten heruntergerissen und die Plakatträger zerstört. „Es ist nicht auszuschließen, dass Personen aus dem Spektrum von ProNRW die Sachbeschädigung begangen haben“, meint Alexander Haertel, stellv. Vorsitzender der örtlichen Jusos.
Haertel berichtet weiter: „Schon beim Aufhängen der Plakate sind wir von einem dunklen Fahrzeug beobachtet worden.“

Die Jusos haben nun Strafanzeige bei der Herforder Polizei erstattet, wollen sich von diesem Vorfall aber nicht entmutigen lassen und werden auch in Zukunft rechtsextremes Gedankengut aktiv bekämpfen. Für die SPD-Nachwuchspolitiker ist klar: „Faschismus ist keine Meinung – sondern ein Verbrechen!“

Plakatieren gegen ProNRW –
Gemeinsam mehr Nazis stoppen!

Jusos plakatieren gegen ProNRW

Faschismus ist keine Meinung –
sondern ein Verbrechen!

Hier ein Beitrag der heute show im ZDF zu ProNRW anlässlich der letzten Landtagswahl:


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JU: Neue Schulden zu Lasten der jungen Generation?
Jusos Herford beziehen Stellung

Geldscheine
© Creative Commons Flickr-Nutzer aranjuez1404

Herford/Düsseldorf. Die Jusos Herford beziehen Stellung zu den Vorwürfen der Jungen Union NRW, die bisherige Landesregierung aus SPD und Grünen habe Schulden zu Lasten der jungen Generation gemacht.

„Dem ist nicht so!“, widerspricht Pascal Kuhfus, Vorsitzender der SPD-Parteijugend vehement. So sei es zwar richtig, dass Maßnahmen, wie die Abschaffung der Studiengebühren und die Einführung eines kostenfreien dritten Kindergartenjahrs den Landeshaushalt aktuell zusätzlich belasteten.

Doch genau diese Maßnahmen entlasten die junge Generation heute!„, sagt Kuhfus weiter. So seien Studiengebühren nun mal meist von jungen Menschen selbst zu zahlen. Kindergartenbeiträge belasteten wiederrum insbesondere junge Familien, die ohnehin schon mit prekären Beschäftigungsverhältnissen und geringen Löhnen zu kämpfen hätten, noch zusätzlich.

Somit handele es sich also um sinnvolle Maßnahmen, die die junge Generation heute unterstützten, präventiv den sozialen Problemen und damit auch den Ausgaben von Morgen entgegen wirkten und einen drohenden Fachkräftemangel aktiv abwendeten.

Jusos Herford sind AnsprechBar

AnsprechBar
Herforder Jusos laden zum politischen Smalltalk ins Jugendzentrum Punch

Herford. Die Herforder Jungsozialisten laden zur AnsprechBar ins Jugendzentrum Punch, Magdeburger Straße 25 ein. Los geht es am 19.04.2012 ab 17 Uhr. In gemütlicher Runde an der Theke des Jugendzentrums können Kinder und Jugendliche ins Gespräch mit den örtlichen Jusos kommen.

„Wir sind gespannt welche Themen die Kinder und Jugendlichen beschäftigen. Sind es die örtlichen Themen, wie z.B. die aktuellen Diskussionen um Einsparpotentiale im Herforder Haushalt? Oder sind es die bundespolitischen und europapolitischen Themen, wie z.B. die aktuelle Debatte um den Fiskalpakt und um eine Finaztransaktionssteuer?“, fragt sich Pascal Kuhfus, Vorsitzender der örtlichen Jungsozialisten. Alexander Haertel, Kuhfus Stellvertreter, ergänzt zuversichtlich: „Wir werden jedenfalls unser Bestes geben um alle aufkommende Fragen zu beantworten.“

Mit ihrer Aktionsreihe der AnsprechBar will die Parteijugend der SPD Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen sein sowie ein Ohr für die Anliegen der jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger haben. Außerhalb der Aktionsreihe in den Jugendzentren sind die Jusos auch im Rahmen ihrer zweiwöchigen Treffen Montag abends ab 19:15 Uhr im Juso-Keller hinter dem SPD-Parteibüro an der Mindener Straße 5 sowie über ihre Homepage www.jusosherford.de und über Facebook (Juso-AG Herford) erreichbar.

Ein Jugendparlament für Herford? – Herforder Jusos setzen sich für mehr Jugendpartizipation ein

Reichstagskuppel
© Foto: Flickr, freigegeben über Creative Commons: Nutzer: lukelukeluke

Herford. Die Jungsozialisten/innen in der SPD Herford setzen sich für eine Stärkung der Jugendpartizipation ein. Pascal Kuhfus erläutert: „Auf dem Stadtverbands-parteitag der Herforder Sozialdemokraten haben wir einen Antrag zur Stärkung der Partizipation von Kindern- und Jugendlichen beschlossen. Wir machen uns für einen Jugendbeirat bzw. für ein Jugendparlament stark.“

Die Jusos möchten Kinder und Jugendliche möglichst früh in demokratische Prozesse einbinden, um Kompetenzen für die Mitwirkung an kommunalpolitischen Entscheidungen zu fördern und ein demokratisches Grundverständnis zu festigen.
Alexander Haertel betont, dass es in Herford bereits vergleichbare Beiträte für Seniorinnen und Senioren sowie für Migrantinnen und Migranten gebe. Auch sei ein Jugendparlament in benachbarten Städten, wie Bad Oeynhausen und Vlotho bereits erfolgreich in die bestehenden kommunalpolitischen Prozesse integriert und leiste dort gute Arbeit.

Der SPD-Nachwuchs will sich nun zunächst die Arbeit von Jugendparlamenten und -beiräten in anderen Kommunen ansehen und anschließend ein Konzept für ein Herforder Jugendparlament entwickeln.

Jusos informieren sich über Netzgesellschaft

Die Jusos Herford treffen sich am Mo. 09.01. ab 19:15 Uhr im „Juso Keller“ hinter dem SPD-Parteibüro an der Mindener Straße 5, um sich über die Pläne einer Netzgesellschaft zu informieren. Die Stadt Herford überlegt eine solche Gesellschaft gemeinsam mit der E.ON Westfalen-Weser AG zu gründen. Diese Gesellschaft wäre dann für die Instandhaltung des Herforder Stromleitungsnetz verantwortlich.
Zu diesem Thema wird Julian Frohloff, Ratsherr in der SPD-Stadtratsfraktion referieren und über Vor- und Nachteile sowie Alternativen berichten.