Jusos unterstützen die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

Pascal Kuhfus, Laura Stühmeier, Julian Frohloff und Meshut Cakar haben zwei Pakete vorbereitet.

Herford: Die Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten/innen in der SPD Herford unterstützen die Aktion Weihnachten im Schuhkarton des Vereins Geschenke der Hoffnung. „Wir wollen Kindern in Not eine schönes Weihnachten ermöglichen und haben daher zwei Pakete (ein für eine Mädchen / ein für einen Jungen) gepackt die nun auf die Reise als Weihnachtsgeschenk gehen“ so Julian Frohloff, Vorsitzender der Jusos Herford und Mitglied im Rat der Stadt Herford. Dieses Jahr sollen die Pakete Kindern in Bulgarien, Georgien, dem Kosovo, Moldawien, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Weißrussland sowie der Mongolei eine Freude zu Weihnachten bereiten. Wer auch noch ein Geschenk packen will kann diese noch am 06./07.11. sowie am 13./14.11. an der Herforder Sammelstelle (Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Herford, Ravensberger Str. 11 in 32051 Herford) abgeben. Unter http://www.geschenke-der-hoffnung.org kann man sich informieren wie gepackt wird und was in die Pakete darf. Frohloff weiter: „Wir würden uns freuen wenn noch viele Herforderinnen und Herforder die Chance nutzen den Kindern in Not eine Freude zu machen, dabei müssen die Geschenke gar nicht teuer sein, auch Kleinigkeiten können Freude bringen.“

Jusos holen dritten Platz in Elverdissen

(hintere Reihe von links) Julian Frohloff (Vorsitzender & Ratsmitglied), Karl Büter, Philip Schneider, Ulrich Schunk, David Heuser & Horst-Walter Laege | (vorne von links) Alexander Sturm, Pascal Kuhfus, Mehdi Dirani, Torben Koch & Vahit Uyar

(hintere Reihe von links) Julian Frohloff (Vorsitzender & Ratsmitglied), Karl Büter, Philip Schneider, Ulrich Schunk, David Heuser & Horst-Walter Laege | (vorne von links) Alexander Sturm, Pascal Kuhfus, Mehdi Dirani, Torben Koch & Vahit Uyar

Beim Betriebsmannschaftsturnier des TV Elverdissen auf dem alten Sportplatz an der Elverdisserstraße holten die Herforder Jusos den dritten Platz. Während der Gruppenphase setzten sich die Jusos auf dem Kleinfeld mit 1:0 gegen Humanda, 2:1 gegen Schaper und 3:2 gegen Hennis Hütte durch. Nur gegen die Mannschaft der Firma Wehmhöner musste mann sich mit einen Gegentor geschlagen geben. Im letzten nervenaufreibenden Spiel ging es dann um Platz 3. Im Spiel konnten sich weder die Jusos mit ihrem schnellen Stürmern und der guten Verteidigung noch die Mannschaft des Löschzuges der Feuerwehr Elverdissen durchsetzen. Im folgenden 9-Meter-Schießen setzten sich die Herforder Jungsozialisten dann dank ihrer Torwarts Vahit Uyar mit 4:3 durch und gewannen das Spiel um Platz 3.

„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs“, so der Vorsitzende Julian Frohloff und fügt hinzu: „Mit dem Ergebnis hätte ich nach der Niederlage beim letzten Turnier in Herringhausen um den Bürgermeisterpokal nicht gerechnet, aber die Jungs haben viel trainiert und haben heute eine gute Leistung abgegeben.“ Die Mannschaft der Jungsozialisten trat beim Turnier für ihre Mutterpartei der SPD an und vertrat vor auch den SPD-Ortsverein von dem sie tatkräftig unterstützt wurden.

Bundesweiter Bildungsstreik 2010


Auch im Jahr 2010 wird das Bündnis Bildungsstreik wieder viele Aktionen planen.
Die JusosHerford werden vorraussichtlich auch wieder eine Aktion in Herford planen & durchführen.

Einen Vorgeschmack gibt es schonmal hier: http://www.bildungsstreik.net/aufruf/aufruf-2010/

2009 war der Bildungsstreik in Herford ein voller Erfolg. Mehr als 400 Schüler versammelten sich zur Kundgebung auf dem neuen Markt. Einen Artikel dazu finden Sie hier.

Demo gegen Abschiebung in Herford

Demo Abschiebung Herford

Die Jusos Herford rufen zur Demo gegen Abschiebung auf! Am 20.02.2010 treffen wir uns um 15 Uhr am Bahnhof Herford. Die Demo wird bis ca. 18 Uhr gehen.

Demoaufruf von attac:
„Wir leben schon 20 Jahre zusammen, wir gehen zusammen in die Schule, wir arbeiten zusammen, wir spielen zusammen, wir tanzen zusammen, wir singen zusammen, wir sind sehr gute Freunde, wir lieben uns, wir bauen gemeinsam eine Zukunft auf. Das war bisher Deutschland für uns. Seit dem Frühjahr ist es jedoch die Hölle für uns. Wir haben Angst und wollen hier bleiben!“

In Deutschland sind fast 10.000 Roma akut von einer Abschiebung in den Kosovo bedroht. Beide Staaten haben in diesem Jahr ein Rückübernahmeabkommen verhandelt, in dem der Kosovo die Wiederaufnahme der von dort kommenden Flüchtlinge – auch von Roma und anderen Minderheiten – zusichert. Einige Bundesländer wie z.B. NRW und Niedersachsen haben allerdings schon im Frühjahr begonnen, das Abkommen umzusetzen und haben den bisherigen Abschiebungsschutz für Minderheiten aus dem Kosovo per Erlass aufgehoben. Erste Sammelabschiebungen haben bereits stattgefunden.

Die Abschiebungen in den Kosovo, wie sie aktuell vom deutschen Staat massenhaft vorbereitet werden, stellen für Roma und andere Minderheiten eine existentielle Gefahr dar. Die Situation im Kosovo hat sich für sie nicht gebessert, eine Perspektive auf ein würdiges Leben besteht dort nicht. Roma sind im Kosovo immer noch rassistischen Diskriminierungen und gewaltsamen Übergriffen ausgesetzt. Sie werden vom regulären Arbeitsmarkt sowie von Sozialleistungen faktisch ausgeschlossen. Eine medizinische Grundversorgung ist ebenso wenig gesichert. Sie erwartet ein Leben am Rande des körperlichen Existenzminimums in bleiverseuchten Flüchtlingslagern oder in Obdachlosigkeit.

Gerade vor dem Hintergrund des nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma verbietet sich die Abschiebung von Roma. Deutschland hat gegenüber den Roma die historische Verantwortung, sie vor Verfolgung zu schützen.

Wir fordern von den Innenministern der Länder und des Bundes:
Keine Abschiebungen von Roma oder anderen Minderheiten in den Kosovo!
Sofortiger Abschiebungsstopp!
Schutz und Asyl für ALLE!
Bedingungsloses Bleiberecht für ALLE!

Quelle des Aufrufs


cosmoTV, WDR Fernsehen