Juso-Kreisvorstandswahlen: Herforder Jusos gratulieren dem neuen Kreisvorstand

Juso-Kreisvorstandswahlen: Herforder Jusos gratulieren dem neuen Kreisvorstand

Herford/Enger. Am 16.02.2013 trafen sich die Jusos im Kreis Herford im AWO Haus in Enger, um einen neuen Kreisvorstand zu wählen.


Kreisvorstand

Als Vorsitzende wurde Korinna Klute aus Enger wiedergewählt. In ihrer Arbeit wird sie von den beiden stellvertretenden Vorsitzenden Pascal Kuhfus aus Herford und Philip Sulewski aus Löhne tatkräftig unterstützt. Des weiteren gehören dem geschäftsführenden Vorstand Lennart Domnick (Vlotho) als Kassierer, Stefan Meyerhoff (Hiddenhausen) als stellv. Kassierer, Sarah Karzewski (Enger) als Schriftführerin und Katharina Sturm (Löhne) als stellv. Schriftführerin an. Ann Christin Klute aus Enger, Tim Nolte aus Vlotho, Jan-Philipp Schnier aus Bünde, Christian Terholsen aus Herford und Yeliz Ünal aus Löhne wurden als Beisitzer/innen in den erweiterten Vorstand gewählt.

Die Herforder Jusos gratulieren dem gesamten Vorstand und wünschen den Mitgliedern viel Erfolg bei der weiteren politischen Arbeit im Kreis Herford.

Pascal Kuhufs, Vorsitzender der Jusos Herford erklärt dazu: „Wir freuen uns, dass wir Herforder Jusos auch weiterhin mit zwei Mitgliedern stark im Kreisvorstand vertreten sind. Es ist sehr gut, dass Korinna Klute ihre gute und erfolgreiche Arbeit als Kreisvorsitzende fortsetzen kann. Dabei möchte ich sie bestmöglich unterstützen!“

„Ihr sollt in eurem Leben immer oben mitschwimmen“ –
SPD schließt Projekt „5 unter 25“ ab

Projektabschluss 5 unter 25Projektteilnehmer und Projektleitung blicken gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Stefan Schwartze auf das Ende des Projektes „5 unter 25“. Von links: Julian Frohloff (Projektleitung), Panagiota Pappa, Jan Rolfes, Vanessa Pohl, Lennart Domnick, Moritz Mesterheide, Ann Christin Klute (Projektleitung), Jannik Meyer, Lilli Wede, Sandra Kuhfus, Bastian Steinhagen, Moritz Tanner, Daniel Moradi-Kahlou, Jan Seewald, Ste-fan Schwartze (Kreisvorsitzender), Patrick Bruns, Benjamin Moradi-Kahlou und Enes Akdeniz. Es fehlt Jan-Philipp Schnier aus der Projektleitung.

Mit Quietscheentchen, roten Nelken, Urkunden und Geschenken endet das Projekt „5 unter 25“. „Ihr sollt im Laufe eures Lebens immer oben mitschwimmen, wie diese Enten im Wasser“, war dabei der Wunsch der Projektleitung, bestehend aus Ann Christin Klute aus Enger, dem Bünder Jan-Philipp Schnier und dem Herforder Julian Frohloff, mit dem sie die Teilnehmer ins Freie und letzten Endes auch in die SPD entließen.

15 Jugendliche erlebten ein halbes Jahr Politik in der SPD. In den vergangenen fünf Monaten organisierte die SPD gemeinsam mit ihrer Jugendorganisation, den Jusos, verschiedene Kamingespräche, Seminare und Fahrten. Ein Höhepunkt war das Kamingespräch mit der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Februar und die Fahrt nach Berlin Anfang Mai.

„Mir hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht, wir könnten ruhig noch fünf Monate dranhängen“, so der 19-jährige Lennart Domnick aus Vlotho. Ebenso begeistert ist die 15-jährige Sandra Kuhfus aus Herford: „An dem Projekt gibt es nichts zu bemängeln; es war super organisiert und ich habe einen Einblick in die Politik bekommen.“ Neben den vielen lobenden Worten bedankten sich die Teilnehmer bei der dreiköpfigen Projektleitung auch mit verschiedenen symbolischen Fotos, die im Laufe des Projekts gemacht worden waren.

Zum Abschluss des Projektes erhielten die Teilnehmer von dem SPD-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze Urkunden, die von der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft persönlich unterzeichnet sind. Dazu gab es für jeden eine rote Nelke und eine rote Quietscheente.

Für die SPD hat das Projekt einen positiven Abschluss gefunden. Jugendliche konnten nun einmal hautnah Politik auf allen Ebenen erfahren und erleben. Sieben Teilnehmer bleiben der SPD dauerhaft erhalten, da sie sich für eine Mitgliedschaft entschieden haben. Die sechs weiteren wollen es sich noch überlegen, werden aber weiterhin bei den Jusos mitarbeiten und so ihren Einblick noch vertiefen.

Und dann mit der Ministerpräsidentin am Kamin: „5 unter 25“: Wie der SPD-Kreisverband um junge Mitglieder wirbt

Werber für den SPD-Nachwuchs: Christa Kollmeier, Pascal Kuhfus, Ann Christin Klute und Udo Freyberg (vorne, v.l.), hinten, v.l.: Julian Frohloff und Manfred Moning. FOTO: ALEX JENNICHES

Herford (bra). So politikverdrossen sind die jungen Leute offenbar nicht: Die Juso-AG mit ihrem Vorsitzenden Pascal Kufuß meldet fünf Zugänge. Jetzt sind 46 in der Jugendorganisation der SPD organisiert. Es sollen mehr werden.

Deswegen hat der Kreisverband das Projekt „5 unter 25“ gestartet. Kreisweit sind 25 Plätze frei für Interessenten zwischen 14 bis 25 Jahren frei. Das Angebot setzt sich aus Spaß, Arbeit und Exkursionen zusammen. Jeder bekommt einen Mentor, der ihn in die politische Arbeit und die Struktur der Partei einführt. Als Gäste können sie an Ortsvereinsversammlungen teilnehmen und letztlich eine fiktive Ratssitzung abhalten. Seminare und Projekttreffen ergänzen die Lernphase.

Fahrten zum Landtag in Düsseldorf gehören ebenso in das Programm wie eine Exkursion nach Berlin, wo Stefan Schwartze die Gäste empfangen wird. Ein Termin zum Innehalten und historischem Reflektieren ist der Besuch der NS-Gedenkstätte Bergen-Belsen.

„Für das Projekt haben wir rund 1.000 Euro in die Hand genommen. Die Summe ist es uns wert“, sagt der Initiator Julian Frohloff und kündigt eine besondere Anerkennung an: Für den 23. Februar ist ein Kamingespräch mit der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Herford geplant. Daran wird wohl auch Ann Christin Klute teilnehmen. Sie ist erst 23 Jahre alt und bereits Mitglied im Stadtrat von Enger und damit jüngste Kommunalpolitikerin im Kreis Herford.

© 2011 Neue Westfälische
08 – Herford, Freitag 14. Oktober 2011

Zwei Korrekturen sind anzumerken: Es sind 45 Plätze für das Projekt zu vergeben (5 pro Kommune im Kreis Herford). Ann Christin Klute (23) ist das jüngste Ratsmitglied in Enger und Julian Frohloff (22) in Herford.

Informationen und Anmeldung unter www.5unter25.de !

„Die Arbeit muss sich dem Menschen anpassen“

Die Jusos im Kreis Herford und Minden-Lübbecke mit Ulrich Hagemeier (2 von rechts) und Michael Spehr vom Wittekindshof (rechts).

Jusos Herford und Jusos Minden-Lübbecke zu Besuch im Wittekindshof

Inklusion von Menschen mit Behinderung heißt für die Jusos Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Diese wollten sich die Jusos aus den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen mal selbst anschauen. Schwerpunkt der Besichtigung war die Werkstatt auf dem Gründungsgelände, in der 500 Menschen mit Behinderung arbeiten, an Berufsbildungs- und Weiterbildungsangeboten teilnehmen, aber auch soziale Kontakte pflegen und Anerkennung nicht nur in Form von Geld für die geleistete Arbeit erhalten. „Wir waren überrascht über die Größe der Werkstätten. Die Dimensionen sind vergleichbar mit anderen großen Betrieben in der Region“, so Korinna Klute, Vorsitzende der Jusos im Kreis Herford.

„Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Unsere Leitlinie ist es, dass sich die Arbeit dem Menschen anpasst und nicht umgekehrt“ so Ulrich Hagemeier, Leiter der Wittekindshofer Werkstätten. So werden die Arbeiten in der Wäscherei, der Holz- und Metallbearbeitung, der Verpackung und der Polsterei auf die Bedürfnisse der Menschen angepasst, sodass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten am Arbeitsleben teilhaben kann. Die Erzeugnisse und Produkte der Werkstätten werden im eigenen Werkstattladen verkauft, oder Dienstleistungen für Industrie, Handel, Handwerk und Privatpersonen erledigt.

Micha Heitkamp, Vorsitzender der Jusos Minden-Lübbecke hat selbst als Zivildienstleistender im Wittekindshof gearbeitet und empfindet die geleistete Arbeit „als gelungenen Schritt zur Inklusion. Schritte in eine inklusive Gesellschaft zu gehen wird eine große Herausforderung in den kommenden Jahrzehnten sein. Es muss aber klar sein, dass Inklusion kein Modell zum Geld sparen sein kann. Gesellschaft und Politik brauchen die Bereitschaft und den Mut die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen“. Oftmals hapert es an Kleinigkeiten, z.B. wenn öffentliche Gebäude wie Ämter und Supermärkte nicht barrierefrei sind und man diese z.B. mit einem Rollstuhl nicht erreichen kann.

Die Jusos in Minden-Lübbecke und Herford wollen am Thema Inklusion dran bleiben und dieses in ihren Kommunen weiter voranbringen. „Inklusion ist dabei ein Zukunftsthema auch für uns junge Menschen. Ziel muss es sein, eine offene Gesellschaft des Miteinanders zu schaffen, Barrieren und Hemmnisse abzubauen. Im nächsten Jahr wollen wir uns in einem gemeinsamen Seminar konkret mit der Frage der Umsetzung von Inklusion in unseren Städten und Gemeinden auseinandersetzen“, so Julian Frohloff, Mitglied der Jusos Herford und Ratsherr in Herford.

„Wer was bewirken will, muss große Worte finden“

Grundlagenseminar der Jusos im Kreis Herford im Tagungshaus Wiesenhof

Grundlagenseminar

Die Jusos im Kreis Herford mit Ernst-Wilhelm Rahe (dritter von links vorne).

Unter diesem Motto fand am vergangenen Wochenende das Grundlagenseminar der Jusos im Kreis Herford statt. Die Jusos haben sich für das Wochenende ein volles Programm vorgenommen. Gestartet wurde mit einer „Schreibwerkstatt“, die von Ernst-Wilhelm Rahe, Mitglied des SPD-Landesvorstandes, geleitet wurde. Nomen, Verben und Adjektive wollten in die richtige Reihenfolge gebracht, Zeitungen analysiert und journalistische Fähigkeiten verfeinert werden.

Nach Kaffee und Kuchen referierte Alexandra Wend, Mitglied im Juso-Landesvorstand und Mitglied im Gleichstellungsteam auf NRW-Ebene, zum Thema Geschichte der SPD und Jusos. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Geschichte der proletarischen Frauenbewegung und gab einen Ausblick auf die politische Arbeit der NRW Jusos. Während der anschließenden Diskussion konnten einige Ideen zur besseren Einbindung junger Frauen in die politische Arbeit gesammelt werden. Ausklang fand der erste Seminartag beim gemeinsamen Singen von sozialistischen Arbeiterliedern. Außerdem gab es die Fußball-WM der Frauen auf Großleinwand.

Am Sonntag referierte Alexander Sturm, Sprecher der Jusos Löhne, zum Thema „Erneuerbare Energien“. In der Diskussion wurde besonders auf die Energiewende der Bundesregierung eingegangen. „Wichtig sei es zukünftig auf „Erneuerbare Energien“ und „Energieeffizienz“ zu setzen, so Korinna Klute, Vorsitzende der Jusos im Kreis Herford. Mit vielen neuen Ideen und Erfahrungen starten die Jusos in die zweite Jahreshälfte.

Stabwechsel bei den Jungsozialisten

Korinna Klute und Silas Hunneck führen Juso-Kreis

Neue Führung | FOTO: FELIX EISELE

Herford (fei). Verjüngung bei den Jusos im Kreis Herford: Nach mehr als fünf Jahren an der Spitze der heimischen Jungsozialisten machte der 30-jährige Hiddenhauser Kai Philip Heibrock am Samstag Platz für die nächste Generation. Einstimmig wählte der Kreisverband bei seiner Tagung in Herford die 18-jährige Korinna Klute aus Enger zur neuen Vorsitzenden.

Frühzeitig hatte Heibrock zuvor angekündigt, nicht mehr für das Amt des Kreisvorsitzenden kandidieren zu wollen. Missen wolle er die Zeit an der Spitze jedoch nicht. „Wir haben eine Menge erreicht, zuletzt bei den Landtagswahlen im vergangenen Jahr“. Dass die neue Landesregierung mit der Abschaffung der Kopfnoten und der Wiedereinführung der Drittel-Parität in Schulkonferenzen bereits einige Juso-Forderungen umgesetzt hat, zeige, „dass es sich lohnt für seine Positionen zu kämpfen“. Auch die Abschaffung der Studiengebühren und die Ablehnung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages würden dafür sprechen.

Auch die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm, sowie der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze lobten das Engagement der Jungsozialisten, ohne die „ein solcher Erfolg“ nicht möglich gewesen sei.

Mit Korinna Klute wurde der Stab schließlich an eine 18-jährige Nachwuchspolitikerin aus Enger weiter gegeben. Klute möchte vor allem Akzente in der Mitgliederwerbung und im Aktionismus der Jungsozialisten setzen. Ihr zur Seite steht dabei der 19-jährige Silas Hunneck aus Bünde. Außerdem wurden Julian Frohloff, Sebastian Christoffer, Laura Stühmeyer (alle Herford), Ann-Christin Klute, Frank Thönneßen, Rebekka Röhr (alle Enger), Tim Oberschelp, Jan-Philipp Schnier (beide Bünde) und Kai Philipp Heibrock (Hiddenhausen) in den Kreisvorstand gewählt.

© 2010 Neue Westfälische