Für mehr Freiheiten beim Glotzen! Sendungen des öffentlich rechtlichen Rundfunks sollten dauerhaft online bleiben

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Die Perlen im Fernsehprogramm zu finden, könnte zum Hobby werden, das einige Zeit in Anspruch nimmt. Weil ich zappen für Zeit- und Hirnverschwendung halte, schaue ich vorher in die gute alte TV-Zeitung, was so läuft. Habe ich dann mal ein Magazin, eine Reportage oder einen Spielfilm gefunden, bei dem ich glaube, dass er mir gefallen könnte, kommt der Frust: Wenn das Ding läuft, muss ich längst im Bett liegen. Ich glaube, es gibt da eine feste Regel in den Rundfunkanstalten, die heißt: Kein Anspruch vor Mitternacht! So macht Glotzen keinen Spaß!

Gut also, dass es das Internet gibt, wo ich mir die fein säuberlich im Fernsehprogramm herausgesuchten Sendungen dann ansehen kann, wann es mir passt. Die Qualität der Mediatheken von ARD und ZDF ist ziemlich überzeugend, aber leider etwas kurzatmig. Denn nur bis zu einer Woche nach dem Austrahlungstermin im Rundfunk, kann ich auch online auf den Content zugreifen. Danach wird er in der Mediathek gelöscht und muss stattdessen irgendwo im Netz aufgestöbert werden – häufig ohne Erfolg.

Hannelore Kraft hat bei ihrer Rede zur Eröffnung des Kölner Medienforums den Sinn dieser Lösch-Regelung angezweifelt. Sie war 2009 als Kompromiss mit den privaten Sendern in den Rundfunkstaatsvertrag aufgenommen worden. RTL, Pro7 und Co befürchteten nämlich, durch das gebührenfinanzierte Online-Angebot der Öffentlich-Rechtlichen einen Wettbewerbsnachteil im Online-Geschäft zu erleiden.

Der Kompromiss von 2009 bedeutet aber, dass wöchtenlich sprichwörtliche Berge von Medieninhalten auf die digitale Müllhalde wandern, obwohl du und ich sie mit unseren Gebühren bezahlt haben und sie vielleicht auch gern noch sehen würden, nur eben vielleicht zwei Wochen nach dem Ausstrahlungstermin. Deswegen ist diese Regelung für die MediennutzerInnen ein echter Nachteil und wird auch zum Problem, wenn die Politik mal wieder die Rundfunkgebühren verteidigen muss. Eine neue Regelung müsste her, damit nicht die MediennutzerInnen die Dummen sind. Akut hilft aber auch gern das Kino des Vertrauens.

Von Nathalie Golla

Jungen, aufgeklärten Menschen das Wählen nicht verbieten!

Veith Lemmen, Vorsitzender der NRWJusos
Düsseldorf. Zur ablehnenden Haltung der FDP-Landtagsfraktion zur Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre erklärt Veith Lemmen, Landesvorsitzender der NRW Jusos:

„Uns NRW Jusos ist es unbegreiflich, dass sich die FDP in Nordrhein-Westfalen gegen die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ausspricht. Eine Partei, die sich gern mit den Werten wie Freiheit und Fortschritt schmückt, wirkt doppelzüngig, wenn sie der Jugend eine Erweiterung der Mitbestimmung verweigert. Insbesondere die Jungen Liberalen müssen sich fragen, inwiefern sie so die Interessen junger Menschen vertreten. Wir hoffen, dass dies noch nicht das letzte Wort ist und fordern die FDP auf jungen und aufgeklärten Menschen das Wählen nicht zu verbieten.“

Danke!
Für das geniale Ergebnis der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen!

Danke
© Jusos in der SPD, Landesverband Nordrhein-Westfalen

Herford. Wir sagen Danke! Herzlichen Dank allen Wählerinnen und Wählern in Nordrhein-Westfalen und speziell denen im Kreis Herford. Der Weiterführung der erfolgreichen Politik von Hannelore Kraft und ihrer rot-grünen Landesregierung steht nun nichts mehr im Wege!Für eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung statt striktem Spardiktat!
Für gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Hochschule!
Für den Ausbau der betrieblichen Mitbestimmung und für gute Arbeit!
Kurz gesagt: Für ein lebenswertes Nordrhein-Westfalen!

Die SPD im Kreis Herford kann richtig stolz sein. Christian Dahm bleibt Abgeordneter für den Wahlkreis Herford I (Herford, Hiddenhausen, Enger, Vlotho), Angela Lück bleibt Abgeordnete für den Wahlkreis Herford II (Löhne, Kirchlengern, Bünde, Spenge, Rödinghausen). Das ein richtig tolles Ergebnis und Lohn für gute Landes- und Kommunalpolitik vor Ort!

Zum Wahlerfolg haben auch wir Jusos in erheblichem Maße beigetragen. Mit Infoständen speziell für Jugendliche, Kneipentouren und Diskobesuchen haben wir die Mutterpartei tatkräftig unterstützt und zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene für die Politik von NRWSPD und Bündnis90/Die Grünen NRW überzeugen können.

Hier nun die Ergebnisse der beiden Wahlkreise:

Ergebnis Wahlkreis Herford I

© Kommunales Rechenzentrum Lemgo

Ergebnis Wahlkreis Herford II

© Kommunales Rechenzentrum Lemgo

François Hollande gewinnt Präsidentschaftswahl in Frankreich:
Analyse zur Wahl

Paris/Herford. Die Juso-AG Herford gratuliert François Hollande und den französischen Sozialisten zur gewonnenen Präsidentschaftswahl. Dies ist ein sehr guter Tag für Frankreich und ein sehr guter Tag für die Europäische Union. Die rücksichtslose Sparpolitik des Duos Merkel/Sarkozy ist abgewählt. François Hollande steht für ein sozialeres und demokratischeres Europa und für einen Wachstums- und Investitionspakt und eine Finanztransaktionssteuer statt striktem Spardiktat.

Die Wahl gibt uns weiteren Rückenwind für die kommende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Wir setzen uns für eine Fortsetzung der erfolgreichen politischen Arbeit der NRWSPD und Bündnis90/Die Grünen NRW ein.
Wir setzen uns weiter ein:
– für beste und kostenfreie Bildung – von der Kita bis zur Hochschule,
– für gute und faire Arbeit und Ausbildung,
– für mehr Mitbestimmung in Betrieben und öffentlichem Dienst,
– für die Umsetzung der Energiewende,
Kurz gesagt: Für ein lebenswertes Nordrhein-Westfalen und – langfristig auch – für einen Politikwechsel in Berlin.

Hier nun Analysen zur Wahl in Frankreich, bereitgestellt von France TV:

© FranceTV

JU: Neue Schulden zu Lasten der jungen Generation?
Jusos Herford beziehen Stellung

Geldscheine
© Creative Commons Flickr-Nutzer aranjuez1404

Herford/Düsseldorf. Die Jusos Herford beziehen Stellung zu den Vorwürfen der Jungen Union NRW, die bisherige Landesregierung aus SPD und Grünen habe Schulden zu Lasten der jungen Generation gemacht.

„Dem ist nicht so!“, widerspricht Pascal Kuhfus, Vorsitzender der SPD-Parteijugend vehement. So sei es zwar richtig, dass Maßnahmen, wie die Abschaffung der Studiengebühren und die Einführung eines kostenfreien dritten Kindergartenjahrs den Landeshaushalt aktuell zusätzlich belasteten.

Doch genau diese Maßnahmen entlasten die junge Generation heute!„, sagt Kuhfus weiter. So seien Studiengebühren nun mal meist von jungen Menschen selbst zu zahlen. Kindergartenbeiträge belasteten wiederrum insbesondere junge Familien, die ohnehin schon mit prekären Beschäftigungsverhältnissen und geringen Löhnen zu kämpfen hätten, noch zusätzlich.

Somit handele es sich also um sinnvolle Maßnahmen, die die junge Generation heute unterstützten, präventiv den sozialen Problemen und damit auch den Ausgaben von Morgen entgegen wirkten und einen drohenden Fachkräftemangel aktiv abwendeten.