Jusos starten mit frischen Ideen ins Jahr 2012

Vorstand Jusos Herford
Der frisch gewählte Vorstand der Jusos Herford
(von links nach rechts: Joshua La Mura, Alexander Haertel, Pascal Kuhfus (vorne),
Leon Ragati, Nicht auf dem Bild: Laura Stühmeier und Shamail Shahid Qureshi)


Herford. Die Jusos in der SPD Herford wählten auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand. Pascal Kuhfus wurde als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. „Ich freue mich über meine Wiederwahl, wir haben viel vor in 2012 „, so blickt Kuhfus optimistisch in die Zukunft. Die Jusos wollen auch in diesem Jahr für Herfords Jugend wieder ein Konzert mit Bands aus der Region auf die Beine stellen.

Darüber hinaus sind Besuche in den Herforder Jugendzentren sowie Aktionen zu politischen Themen, wie dem 1. Mai oder dem Internationalen Frauentag geplant.
Damit aber nicht genug: Der Herforder SPD-Nachwuchs unterstützt den Kreisverband der Jungsozialisten/innen tatkräftig bei dem Projekt „5 unter 25“, mit dem mehr junge Menschen für das politische Ehrenamt begeistert werden sollen.

Kuhfus bisheriger Stellvertreter Sebastian Christoffer trat nicht wieder für sein Amt an, da er sich auf seine Abschlussprüfungen vorbereiten möchte. Christoffer steht den Jusos aber weiterhin als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit sowie als beratendes Mitglied zur Verfügung.
An seine Stelle tritt Alexander Haertel. „Ich möchte es mir zur Aufgabe machen noch mehr junge Menschen für die politische Arbeit zu gewinnen, um der allgemeinen Politikverdrossenheit entgegen zu wirken“, so Haertel.

Außerdem wurden Shamail Shahid Qureshi als Schriftführer, Laura Stühmeier als stellvertretende Schriftführerin sowie Joshua La Mura und Leon Ragati als Beisitzer gewählt.

Die Jusos freuen sich auch auf deine Mitarbeit: Sie treffen sich alle 2 Wochen um 19:15 im „Juso-Keller“ hinter dem SPD-Parteibüro an der Mindener Str. 5.
Einen genauen Termin kannst du unter info@jusosherford.de erfragen.

Einmal echte Parlamentsluft geschnuppert

Sebastian Christoffer aus Herford: „Eine Sitzung jagte die nächste!“

Auf dem Balkon des Düsseldorfer Landtags einmal frische Luft schnappen zwischen den zahlreichen Sitzungen: Der angehende IT-Systemelektroniker Sebastian Christoffer aus Herford zusammen mit dem heimischen SPD-Landtagsabgeordnete Christian Dahm (SPD).

Herford: Zum dritten Mal ist der nordrhein-westfälische Jugendlandtag in Düsseldorf an den Start gegangen. Dabei tauchten drei Tage lang insgesamt 181 Jugendliche aus ganz NRW in den Alltag der Landtagsabgeordneten ein.
Diesmal mit dabei war Sebastian Christoffer aus Herford. Der siebzehnjährige Azubi hatte sich bei Christian Dahm (SPD), dem heimischen Landtagsabgeordneten beworben und konnte den Düsseldorfer Landtag als Probebühne live erleben.

„Ich habe einen intensiven Eindruck in die parlamentarische Arbeit im Landtag gewonnen“ so der junge Mann aus Herford. Kontroverse Diskussionen mit den anderen, aber auch der eigenen Fraktion standen auf der Tagesordnung.

Zuvor wurden alle 181 jugendlichen Parlamentarier vom Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg (CDU) im voll besetzten Plenarsaal begrüßt. Nach der ersten Sitzung und einer Besichtigung des Landtagsgebäudes gingen die jungen Abgeordneten in ihre Fraktionen, um den Vorstand zu wählen. Am Abend bestand Gelegenheit, sich im Rahmen eines parlamentarischen Abends untereinander näher kennen zu lernen.

Am nächsten Tag mussten die Fraktionen ihre Positionen formulieren zu den Themen „Förderung des Ehrenamts an Schulen“ und „Europa voran bringen“. „Noch hatten wir gute Laune und keiner von uns wusste, wie sehr wir heute die stressige Arbeit eines Abgeordneten am eigenen Leib erfahren sollten“, erklärte Christoffer. „Das Besondere war, dass unsere Anträge und die gefassten Beschlüsse kurze Zeit später in den Ausschüssen des echten Landtags auf der Tagesordnung stehen“, so der Siebzehnjährige. Also mehr als nur ein Planspiel und die Jungparlamentarier standen vor einer schwierigen Aufgabe, denn je weiter der Tag voranschritt, umso „hektischer wurden die Debatten“. Doch zu allen Themen konnten schlussendlich Kompromisse und Beschlüsse gefasst werden.

Was Sebastian Christoffer besonders beeindruckt hätte? „Politik ist nicht so einfach, wie sich viele dies vorstellen“, fasst er seine Eindrücke zusammen. „Ich kann anderen jungen Menschen nur empfehlen, selbst einmal echte Parlamentsluft zu schnuppern, das erweckt neues Interesse und Verständnis für die Politik.“

Mitmachen lohnt sich – 3. NRW-Jugendlandtag in Düsseldorf vom 7. bis 9. Oktober

Der 17-jährige Sebastian Christoffer aus Herford kann „hautnah miterleben, wie Landespolitik funktioniert“

Blicken interessiert der Jugend-Plenardebatte im Düsseldorfer Landtag im Oktober entgegen: Der 17-jährige Lehrling Sebastian Christoffer aus Herford und der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Christian Dahm.

Herford: Mitreden in der Politik. Der Jugendlandtag NRW macht dies möglich. Nach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren kommen in diesem Herbst zum dritten Mal Jugendliche aus allen Regionen Nordrhein-Westfalens im Düsseldorfer Landtag zusammen.

Auch der 17-jährige Sebastian Christoffer aus Herford ist mit dabei. Christoffer macht eine Berufsausbildung zum IT-Systemelektroniker und interessiert sich besonders für das Thema Ausbildung, aber auch für die Energie- und Umweltpoli-tik. „Ich freue mich, die Abgeordnetentätigkeit hautnah miterleben zu können“, erzählt der 17-jährige Herforder. Zudem sei es „hervorragend, dass die Beschlüs-se des Jugendlandtags auch im „richtigen“ Landtag beraten werden“.

Vom 7. bis 9. Oktober 2010 nehmen die jungen Leute im Plenarsaal auf den Stüh-len der 181 Abgeordneten Platz, um als Fraktionsmitglieder über aktuelle Themen zu debattieren und abzustimmen. Mit den Beschlüssen der Jugendlichen befassen sich anschließend die „eigentlichen“ Abgeordneten des Landtags Nordrhein-Westfalen in ihren Fachausschüssen.

Begleitet wird Sebastian Christoffer von dem heimischen Landtagsabgeordneten Christian Dahm (SPD) aus Vlotho. „Es ist gut, dass Jugendliche wieder verstärkt Verantwortung wahrnehmen möchten. Beim Jugendlandtag lässt sich authentisch erleben, wie Landespolitik funktioniert“, erklärt der Abgeordnete.

Mit den Themen „Europa voran bringen“ und „Schulen sollen Ehrenämter fördern“ stehen zwei Debatten im Oktober auf der Tagesordnung des Jugendlandtags, die sich die Jugendlichen in Vorbereitungstreffen selbst ausgesucht haben. Hierzu sollen im Plenum Anträge und Beschlüsse verfasst werden. Ein drittes, unter Um-ständen kontroverses Thema können die Teilnehmer des dritten Jugendlandtags im Rahmen einer „Aktuellen Stunde“ am Plenartag selbst debattieren. „Ich bin wirklich gespannt, was mich im Düsseldorfer Landtag erwartet“, so Sebastian Christoffer.