Raise your voice – Herforder Jungpolitiker laden ins JZ „Die 9“

Herford. Die Jungsozialisten/innen in der SPD Herford veranstalten gemeinsam mit der Grünen Jugend Herford, den Jungen Piraten Herford sowie der solid Linksjugend Herford ein gemeinsames Konzert unter dem Titel „Raise your voice“. Dieses findet am 7. September ab 18:00 Uhr im Jugendzentrum „Die 9“, Auf der Freiheit 9, 32052 Herford statt.

„FLA-FLA bleibt“ – Demonstration

Im folgenden veröffentlichen wir einen Demonstrationsaufruf des Herforder Jugendzentrums „Fla Fla“. Die Juso-AG Herford ist nicht Veranstalter der Demonstration und übernimmt daher daher keinerlei Verantwortung für die Demonstration.

Samstag, 26.5.2012 /13 Uhr/

Treffpunkt: Bahnhof Herford

Geht es nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung, soll dem selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrum FLA-FLA in Herford im Rahmen des städtischen Sozialabbaus ab 2013 die Förderung gestrichen werden. Darüber wird der Stadtrat Mitte des Jahres entscheiden. Die Streichung der finanziellen Mittel könnte nach mittlerweile über 40 Jahren erfolgreicher Jugend- und Kulturarbeit das Aus für das Jugendzentrum FLA-FLA bedeuten. Das JZ FLA-FLA ist eines der letzten selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentren in OWL, das von Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst organisiert wird. Durch die auf dem Konsensprinzip aufbauende Selbstverwaltung wird ein Freiraum für ein selbstbestimmtes Freizeit- und Kulturangebot geschaffen, der seit mittlerweile drei Generationen von jungen Menschen aus der Region genutzt wird. Damit dieser Freiraum auch weiterhin zur Verfügung steht, müssen wir jetzt handeln. Deshalb lasst uns am 26.5 gemeinsam, entschlossen und vielfältig gegen den städtischen Sozialabbau und für den Erhalt des JZ FLA-FLA demonstrieren.

Ein Jugendparlament für Herford? – Herforder Jusos setzen sich für mehr Jugendpartizipation ein

Reichstagskuppel
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Herford. Die Jungsozialisten/innen in der SPD Herford setzen sich für eine Stärkung der Jugendpartizipation ein. Pascal Kuhfus erläutert: „Auf dem Stadtverbands-parteitag der Herforder Sozialdemokraten haben wir einen Antrag zur Stärkung der Partizipation von Kindern- und Jugendlichen beschlossen. Wir machen uns für einen Jugendbeirat bzw. für ein Jugendparlament stark.“

Die Jusos möchten Kinder und Jugendliche möglichst früh in demokratische Prozesse einbinden, um Kompetenzen für die Mitwirkung an kommunalpolitischen Entscheidungen zu fördern und ein demokratisches Grundverständnis zu festigen.
Alexander Haertel betont, dass es in Herford bereits vergleichbare Beiträte für Seniorinnen und Senioren sowie für Migrantinnen und Migranten gebe. Auch sei ein Jugendparlament in benachbarten Städten, wie Bad Oeynhausen und Vlotho bereits erfolgreich in die bestehenden kommunalpolitischen Prozesse integriert und leiste dort gute Arbeit.

Der SPD-Nachwuchs will sich nun zunächst die Arbeit von Jugendparlamenten und -beiräten in anderen Kommunen ansehen und anschließend ein Konzept für ein Herforder Jugendparlament entwickeln.

Stellungnahme zur Schließung des Schulhofes der Hauptschule Meierfeld

Jusos HerfordAm Montag in der Sitzung des Schulausschusses wurde, mit den Stimmen von CDU und FDP, ein Bür- gerantrag beschlossen, welcher die Schließung des Schulhofes der Hauptschule Meierfeld mitsamt der Spielfläche an Wochenenden und Feiertagen vorsieht. Die Antragsteller, einige wenige Anwohner, werden jetzt glücklich sein, doch was für Auswirkungen hat dies für die Kinder und Jugendlichen aus der Umgebung?

Die Schließung bedeutet den Wegfall eine ihrer weiteren Spielflächen, einer Fläche die Kinder und Jugendliche zum spielen und zur freien Entfaltung benötigen und die ihnen gewährt werden muss, sofern man sie in unsere Gesellschaft integrieren möchte. Dieser Vorfall ist nicht der erste in den letzten Jahren, denkt man z. B. an die Demontage des Fuß- ballplatzes auf der Maiwiese, wo die Interessen von jüngeren mit Füßen getreten wurden.

Darüber hinaus wird durch diesen Beschluss ein Präzedenzfall für weitere Schließungen geschaffen, da nun jeder Anwohner an jeder Herforder Schule mit der Begründung der Ruhestörung durch die spielenden Kinder den Spielplatz schließen lassen kann. Doch handelt es sich bei spielenden Kindern überhaupt um Ruhestörung oder Lärmbelästigung? Spielende Kinder sind unserer Auffassung nach ein Zeichen von Lebensfreude und einer funktionie- renden Gesellschaft und in keinerlei Hinsicht eine Störung, sondern vielmehr eine Bereicherung für alle.

Wir fordern die für diese jugendfeindliche Politik verantwortlichen Parteien auf, ihre Entscheidung nochmals zu überdenken und endlich einmal eine jugendfreundliche Entscheidung zu treffen.

Mehr Treffpunkte im Freien

Konzeptplan der Jusos sieht weitere Skater-Anlage vor

Jusos Herford

Herford (bex). Die Jusos haben ein Herz für Skater. In ihrem jetzt vorgelegten »Konzeptplan zur Verbesserung von Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in Herford« fordern die Jungsozialisten eine Renovierung und Erweiterung der Skater-Anlage am VfL-Heim an der Werrestraße. Auf dem kleinen Fußballplatz an der Maiwiese sollen zudem wieder die Tore aufgestellt werden, die dort nach Erdbauarbeiten entfernt worden waren. Auch die Schaffung ganz neuer Freizeitflächen schlagen die Jusos vor: Zusätzlich zum Platz am VfL-Heim und dem geplanten Skater-Park Im kleinen Felde sollte stadtnah eine weitere Skater- oder BMX-Anlage entstehen.
Mögliche Standorte seien der Aawiesenpark oder der Bereich rund ums Stadion. Eine Kooperation mit Sportvereinen oder Unternehmen könnte bei der Finanzierung (15 000 bis 25 000 Euro) helfen. Orientiert am Vorbild Linnenbauerplatz wünschen sich die Jusos weitere Aufenthaltsflächen »ohne Konsumzwang« für Jugendliche. Eine Möglichkeit sei die Aufstellung von einfachen Sitzbänken auf dem Amselplatz. »Dabei ist natürlich im Vorfeld eine Lärmbelästigung zu prüfen, jedoch sollte auch im Zuge der Generationengerechtigkeit nicht jegliche Möglichkeit der Freizeitgestaltung im Freien unmöglich gemacht werden«, heißt es im Konzeptplan. Die Verwaltung solle alle Vorschläge prüfen und den Fraktionen zur Beratung zur Verfügung stellen.

Herforder Kreisblatt Artikel vom 04.11.2009

Frohloffs Woche 26.10. – 01.11.09

Julian FrohloffDiese Woche hat mich vor allem der Start meiner ersten Legislaturperiode bewegt. Am Montag hat sich die SPD-Ratsfraktion im Rat der Stadt Herford konstituiert. Ich wurde von meinen Fraktionskollegen und Fraktionskolleginnen in den Schul- und in den Jugendhilfeausschuss entsandt.

Am Freitag war es dann zwei Monate nach der Kommunalwahl endlich soweit, dass sich der Rat der Stadt Herford konstituieren konnte. Gegen 14 Uhr traf sich unsere Fraktion noch mal zur Vorbesprechung und um 15 Uhr begann ein Gottesdienst zur neuen Legislaturperiode in der Münsterkirche. Nach einen kurzen Foto für die Presse betrat ich dann um 16 Uhr zum ersten mal als Ratsherr den großen Sitzungssaal des Rathauses. Nach ca. 3 Stunden war meine erste Ratssitzung dann auch beendet. Der Bürgermeister und die Ratsmitglieder wurden verpflichtet, die Ausschüsse gebildet und besetzt. Als wichtige Entscheidung stand noch die Zustimmung zum Bebauungsplan des Kaufhof-Areals. Nun ist der Weg für die Bagger frei.

Zu erwähnen ist noch die Veröffentlichung eines Konzeptplanes zur Verbesserung von Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in Herford und die Gründungsversammlung der Initiative für Bildung & Jugend.

Bundespolitisch fällt mir da noch der Fehlstart der neuen Bundesregierung ein. 11 Mitglieder der schwarzgelben Mehrheit stimmten nicht für Angela Merkel als Bundeskanzlerin. Auch unser neue Minister für Entwicklung Niebel machte auf sich aufmerksam, als er angekündigt hat die Entwicklungshilfe für China zu streichen. Natürlich muss die Entwicklungshilfe immer wieder überdacht werden, jedoch brauchen einige Regionen in China immer noch die Hilfe der internationalen Gemeinschaft. Abschließend bleibt da nur so zu sagen, was soll man von einem Minister erwarten der vor der Wahl sein jetziges Ministerium abschaffen wollte.